PEAG Unternehmensgruppe
PEAG Transfer PEAG Personal PEAG HR PEAG MBG

Transfergesellschaft

Die Einrichtung einer Transfergesellschaft beruht auf der Anwendung des
§ 111 SGB III und ist durch den Bezug von Transferkurzarbeitergeld gekennzeichnet.

Hintergrund

Durch Betriebsänderungen fallen Arbeitsplätze in Unternehmen weg: Betriebsteile müssen geschlossen oder Produktionslinien eingestellt werden. Ist für die Mitarbeiter bis zum Ende ihrer Kündigungsfrist keine Beschäftigung im Unternehmen mehr vorhanden, bietet sich die Einrichtung einer Transfergesellschaft an.

Ablauf

Den vom Arbeitsplatzverlust bedrohten Arbeitnehmern wird ein befristetes Beschäftigungsverhältnis bei der PEAG Transfer - ohne Einhaltung einer individuellen Kündigungsfrist aufgrund des einvernehmlich geschlossenen Aufhebungsvertrags - angeboten. Der Mitarbeiter hat damit umgehend seine komplette Zeit für die Durchführung von Vermittlungsaktivitäten zur Verfügung. Die Zeit in der Transfergesellschaft nutzen die Mitarbeiter zur beruflichen Orientierung, zur Bewerbung um eine neue Stelle, zur Probearbeit sowie - falls notwendig - zur Qualifizierung.

Ziel

Statt aus der Arbeitslosigkeit heraus, bewerben sich die Transfermitarbeiter aus einem befristeten Beschäftigungsverhältnis bei der PEAG Transfer um einen neuen Arbeitsplatz.

Laufzeit

Die Vertragsdauer ist abhängig von den Vereinbarungen im Sozialplan des abgebenden Unternehmens. Die Laufzeit umfasst mindestens die individuelle Kündigungsfrist zuzüglich eines Monats. Die Bezugsdauer des Transfer-Kurzarbeitergeldes ist auf maximal 12 Monate gesetzlich begrenzt.

Kosten

Die Kosten sind abhängig von den Vereinbarungen im Sozialplan des Unternehmens. Es entstehen Kosten für einen eventuellen Aufstockungsbetrag, die Durchführung der Transfergesellschaft (zzgl. des Profilings und des Bewerbungstrainings) und eventuell notwendige Qualifizierungsmaßnahmen für die Transfermitarbeiter.

PEAG - Transfer