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„Qualifizierte Zuwanderung - Wie können die Forderungen aus der Wirtschaft erfüllt werden?"

78. PEAG Personaldebatte zum Frühstück

Berlin, 13.12.2017 - Der Fachkräftemangel wird für die deutsche Wirtschaft zunehmend zum Problem, die auch mit zunehmender Einwanderung nicht behoben werden kann. Die demografische Entwicklung in Deutschland führt dazu, dass ausscheidende Fachkräfte immer seltener ersetzt werden können. Qualifizierte Mitarbeiter zu ersetzen ist daher die große Herausforderung vor der die Wirtschaft und die künftige Regierung stehen werden. Neue Fachkräfte müssten weltweit unkompliziert angeworben werden können. Gesteuerte Zuwanderung könnte das Problem zumindest entschärfen. Welche Wege müssen wir einschlagen? Dazu diskutierten Engelhard Mazanke, Leiter der Ausländerbehörde beim Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Berlin und Prof. Axel Plünnecke, Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

 „Zurzeit gibt es ein Übermaß gesetzlicher Regelungen im Zuwanderungsrecht und damit Intransparenz; daher bin ich für ein neues Einwanderungsgesetz, aber mit den definierten Zielen der Öffnung für Fachkräfte und der Deregulierung in Zusammenarbeit mit den „Praktikern“, die es anwenden müssen“, betont Engelhard Mazanke. „Danach sollte es eine gut bemessene Zeit der Umsetzung geben.“ 

„Ziel des Einwanderungsgesetzes sollte ein transparentes und verlässliches Regelwerk sein, um überall im Land die gleichen Entscheidungen treffen zu können“, so Prof. Axel Plünnecke. „Wichtiger wird es aber sein, für potenzialorientierte Einwanderung auch im Ausland zu werben und Netzwerkstrukturen aufzubauen, die dafür sorgen, dass Menschen zum Arbeiten nach Deutschland kommen wollen.“
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Repräsentantin der Unternehmensgruppe

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