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Gebraucht und doch ohne Chance? Ältere am Arbeitsmarkt

Pressemeldung
von links: Moderatorin Ines Arland, Anton Schaaf, MdB, rentenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, und Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes
von links: Moderatorin Ines Arland, Anton Schaaf, MdB, rentenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, und Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes

Möglichkeiten zur Beschäftigung müssen gegeben sein. Die Arbeitnehmer müssen zudem bereit sein, sich weiterzubilden und länger zu arbeiten.

„Ein Renteneintrittsalter mit 72 oder höher bis Mitte des Jahrhunderts halte ich für realistisch, wenn sich gesellschaftlich nichts verändert, wenn die Faktoren bleiben, wie sie jetzt sind. Das würde aber bedeuten, wir hätten den gesellschaftlichen Gestaltungswillen nicht mehr und daher nehme ich diese Zahl nicht an“, mit diesen Worten eröffnete Anton Schaaf, rentenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, die heutige PEAG Personaldebatte zum Frühstück. Dem stimmt Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, zu: „Das sind ja Modellrechnungen. Wirkliche Vorhersagen sind nicht möglich. Wir haben es in der Hand einen Wandel zu gestalten. Wenn wir soziale Sicherheit schaffen, wenn wir etwas tun für wirtschaftlichen Aufschwung, dann zieht auch die Demografie nach, da bin ich mir sicher.“ 

Bei der Frage nach den Möglichkeiten, dem Fachkräftemangel durch das Potential der Älteren zu begegnen, sieht Anton Schaaf vor allem zwei Komponenten im Fokus: „Bildung und Qualifizierung sind die zentralen Momente, bei den Jungen, wie bei den Älteren. Einerseits muss den Jungen die Chance gegeben werden, ihren Platz im Berufsleben zu finden und andererseits muss die Leistungsfähigkeit der Älteren erhalten bleiben.“ Wenn Menschen länger arbeiten wollen und können, dann müsste man sie in die Lage versetzen, das auch zu tun, so Dr. Ulrich Schneider. 

Der Geschäftsführer der PEAG Unternehmensgruppe, Sven Kramer, bemerkt abschließend: “Der Wandel hin zu einer Gesellschaft, in der auch Ältere am Arbeitsleben teilhaben, kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Die Arbeitgeber sind hier genauso in der Verantwortung wie die Arbeitnehmer. Die Möglichkeiten zur Beschäftigung müssen gegeben sein. Die Arbeitnehmer müssen zudem bereit sein, sich weiterzubilden und länger zu arbeiten.”

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund