Skip to main content
Wir machen Zukunft. Für Menschen.

Das Deutsche Arbeitsrecht - Passt es noch in die sich wandelnde Arbeitswelt?

Pressemeldung

Wir brauchen ein Arbeitsgesetzbuch, das Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers klar definiert und eine Ausbeutung der Arbeitnehmer verhindert.

Flexibel, global und vernetzt – Schlagworte, welche die Arbeitswelt der Gegenwart treffend beschreiben. Im Angesicht der rasend schnellen Veränderung stellt sich jedoch die Frage, ob die Grundlage der Organisation von Arbeit, das Arbeitsrecht, hinterher hinkt. Im Rahmen der PEAG Personaldebatte zum Frühstück diskutierten der SPD-Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir und der Arbeitsrechtler Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück über den Reformbedarf im deutschen Arbeitsrecht sowie über die Bedeutung von Mindestlohn, Zeitarbeit und Werkverträgen.

„Wir brauchen ein Arbeitsgesetzbuch, das Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers klar definiert und eine Ausbeutung der Arbeitnehmer verhindert. Die politischen Entscheider sind laufend verpflichtet, dies zu prüfen und im Zweifel zu verbessern. Mit der Mindestlohngesetzgebung ist uns dies beispielsweise gelungen“, erklärte Mahmut Özdemir.

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück: „Der Reformbedarf beim Arbeitsrecht liegt aktuell auf der Hand: Der Gesetzgeber müsste Übertreibungen, wie zum Beispiel die Dokumentationspflicht aus dem Mindestlohngesetz, zurücknehmen. Die im Koalitionsvertrag angekündigten gesetzlichen Änderungen zur Zeitarbeit und zu den Werkverträgen jedoch behutsam angehen. Denn beide Instrumente sind zentral für die Flexibilität der Unternehmen, um auf Auftragsspritzen reagieren zu können und dürfen nicht ausgehöhlt werden.“

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund