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Deutsche Energiewende – Jobmotor oder Jobkiller?

Pressemeldung
von links: Moderator Thomas Kröter, Dieter Janecek, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, und Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
von links: Moderator Thomas Kröter, Dieter Janecek, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, und Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Die Verunsicherung in der Energiewirtschaft seit 2011 ist nicht aufgelöst. Wir haben zwei Märkte, die immer noch parallel laufen.

Über die Folgen der Energiewende für Wirtschaft und Arbeitsmarkt wird heftig gestritten. Kaum eine Position, zu der sich nicht eine Gegenposition findet. Die verheißungsvollen Vorhersagen für den Arbeitsmarkt im Zusammenhang mit der Energiewende stammen vor allem aus Politik und Wirtschaft und beziehen sich insbesondere auf die erneuerbaren Energien. Sind die erneuerbaren Energien also Jobmotor oder ein Jobkiller? Darüber diskutierten Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V., und Dieter Janecek, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen.

„Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfolgt schneller als geplant. Der Netzausbau hingegen kommt zu langsam voran. Zudem ist die Wettbewerbsfähigkeit der stromverbrauchenden Unternehmen, aufgrund der hohen Abgabenbelastungen, geschwächt. Die Energiewende muss daher mehr sein, als die technische Realisierung eines klimafreundlichen Stromversorgungssystems: Sie muss auch den Anforderungen eines Industriestandorts entsprechen, denn daran wird der Erfolg zu messen sein“, erklärt Dr. Hubertus Bardt.

„Die Verunsicherung in der Energiewirtschaft seit 2011 ist nicht aufgelöst. Wir haben zwei Märkte, die immer noch parallel laufen: Der Markt der erneuerbaren Energie und der fossile Markt“, betont Dieter Janecek: „Unser Ziel muss sein, ein System zu bekommen, um auch Anreize für mittel- und langfristige Investitionen zu schaffen. Das ist eine Chance für die Innovationskraft der deutschen Industrie.“

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund