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Das deutsche Jobwunder – Ein Phänomen auf tönernen Füßen?

Pressemeldung
von links: Moderatorin Martina Fietz, Peter Weiß, MdB, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundesfraktion, und Prof. Dr. Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter „Prognose und Strukturanalyse‘‘ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
von links: Moderatorin Martina Fietz, Peter Weiß, MdB, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundesfraktion, und Prof. Dr. Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter „Prognose und Strukturanalyse‘‘ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Nachdem politische Weichenstellungen, etwa die des Mindestlohns, kritische Entwicklungen am Arbeitsmarkt korrigiert haben, sollten jetzt Investitionen in Bildung und Weiterbildung geleistet werden.

Die Bundesagentur für Arbeit meldet seit Monaten Rekordwerte bei den Beschäftigtenzahlen. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt scheint durch nichts zu stoppen zu sein. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles lobte kürzlich, der Arbeitsmarkt sei in „bester Verfassung“ und jeden Monat gäbe es mehr Menschen, die „gute Arbeit“ fänden. Kritiker verweisen darauf, dass die positiven Zahlen am Arbeitsmarkt vor allem darauf zurückzuführen seien, dass viele Menschen in Teilzeitjobs beziehungsweise Minijobs arbeiten. Ist die frohe Botschaft vom Jobwunder am Ende nicht mehr als der schöne Name einer weniger erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik? Dazu diskutierten Prof. Dr. Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter „Prognose und Strukturanalyse‘‘ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, und Peter Weiß, MdB, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundesfraktion.

„Nachdem politische Weichenstellungen, zum Beispiel die des Mindestlohns, kritische Entwicklungen am Arbeitsmarkt korrigiert haben, sollten nunmehr die Investitionen in Bildung und Weiterbildung geleistet werden, um die Arbeitnehmer auf die gestiegenen Anforderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten‘‘, so Prof. Dr. Enzo Weber: „Dazu gehören auch Investitionen in die Schwächsten am Arbeitsmarkt, die am Beschäftigungsaufschwung noch nicht teilhaben.“ 

„Im Programm Wegebau (WeGebAU) haben wir eine Möglichkeit geschaffen, Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer in Unternehmen im bestehenden Arbeitsverhältnisses und unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes weiterzubilden‘‘, betont Peter Weiß: „Allein im letzten Jahr wurden nur fünfzig Prozent der Mittel abgerufen. Das hat uns motiviert, die Förderung Für Kleinstbetriebe auf hundert Prozent zu erhöhen, weil wir den Bedarf an Qualifizierung und Weiterbildung als ein Schlüsselproblem erkannt haben.“

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund