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Frauen am Arbeitsmarkt - Quote, Lohn und Karriere?

Pressemeldung
von links: Carlotta Köster-Brons, Geschäftsführerin Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), Sabine Bangert, Sprecherin für Arbeitsmarkt-­ und Kulturpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin, und Moderatorin Stefanie Kirschner
von links: Carlotta Köster-Brons, Geschäftsführerin Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), Sabine Bangert, Sprecherin für Arbeitsmarkt-­ und Kulturpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin, und Moderatorin Stefanie Kirschner

Die Qualifikation von Bewerbern sollte immer über einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl stehen.

Mit freiwilligen Selbstverpflichtungen kommen wir nicht weiter“, bemerkt Sabine Bangert, Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Kulturpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin, angesprochen auf die Frauenquote, gleich zu Beginn der heutigen PEAG Personaldebatte zum Frühstück. Dem stimmt auch Carlotta Köster-Brons, Geschäftsführerin des Verbands deutscher Unternehmerinnen, zu und ergänzt: „Ohne eine gesetzliche Regelung wird sich in absehbarer Zeit die Präsenz von Frauen in Aufsichtsgremien, aber auch in den Vorständen der Unternehmen nicht wesentlich verbessern.“ 

Sabine Bangert fordert, „dass ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden muss. Man kann alles gesetzlich regeln, aber wenn keine gesellschaftliche Akzeptanz da ist, und wir diese nicht herstellen können, werden wir scheitern. Es kann nicht sein, dass wir alles gesetzlich regeln und dann permanent gucken müssen, ob diese Regelungen eingehalten werden.“ Carlotta Köster-Brons wünscht sich „mehr Mut von der Politik, Arbeitsmarktinstrumente die nicht zum Erfolg führen, auch wieder zu verwerfen. Der Minijob ist so ein Beispiel. Dieser Versuch der Integration in den Arbeitsmarkt war gut gemeint, führte aber nicht zum erwarteten Ergebnis.“ 

Gerd Galonska, Geschäftsführer der PEAG Unternehmensgruppe, kennt die Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt: „Ob da eine gesetzliche Quote wirklich hilft, sei dahingestellt. Einen Versuch wäre es wert, denn die Freiwilligkeit hat bislang nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Die Qualifikation von Bewerbern sollte jedoch immer über einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl stehen.“

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund