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Energiewende – frischer Wind für den Arbeitsmarkt?

Pressemeldung
PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin
PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Die Unternehmens- und Energielandschaft wird sich verändern und die Arbeitsplätze werden umstrukturiert. Aber dann stehen wir vor den gleichen Herausforderungen wie alle Branchen.

Gleich zu Beginn der heutigen PEAG Personaldebatte zum Frühstück betonte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft: „Die rasche Umsetzung der Energiewende und die Bezahlbarkeit der Energie müssen sich die Waage halten, weil die Energiepolitik der Blutkreislauf der Volkswirtschaft ist. Wenn die Energiekosten zu hoch sind, verlieren wir Arbeitsplätze, ohne Arbeitsplätze, kein Wohlstand und dann ist die Energiewende auch nicht zu bezahlen.“ 

Diese Aussage unterstützte zwar Martin Kneer, Hauptgeschäftsführer der WVM (WirtschaftsVereinigung Metalle), warnte aber zugleich vor überzogenen Erwartungen: „Die Energiewende ist ein Monitoringprozess, bei dem immer wieder die Frage gestellt werden muss: Schaffen wir das in der geplanten Zeit, mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen? Wir sind eine Industrienation und da muss die Versorgungssicherheit oberste Priorität haben und stets gewährleistet sein, sonst geht die Produktion kaputt.“ 

Die Frage, ob denn die Energiewende bis 2020 neue Arbeitsplätze einbringen werde, beantwortete Martin Kneer, gleichzeitig Vorstandsmitglied der Initiative Energieintensive Industrien Deutschlands, daher auch nur mit Vorbehalt: „Das kann keiner beurteilen. Wir brauchen Planungssicherheit, sonst werden Investitionen zurückgehalten, das passiert zum Teil heute schon. Auf einem globalisierten Markt werden ständig Infrastrukturen und Preise verglichen und auf diesem Feld müssen wir uns behaupten können.“ Hildegard Müller sah die Möglichkeit eines Stellenzuwachses unter der Prämisse, dass die richtigen Ausgangsbedingungen geschaffen würden: „Die Unternehmens- und Energielandschaft wird sich verändern und die Arbeitsplätze werden umstrukturiert. Aber dann stehen wir vor den gleichen Herausforderungen wie alle Branchen: Haben wir genügend Fachkräfte und bekommen wir qualifizierten Nachwuchs? Dafür müssen wir sorgen.“

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund