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Rentenpaket – Mit welchen Belastungen hat die nachfolgende Generation zu rechnen?

Pressemeldung

Die Finanzierung des Rentenpakets der Großen Koalition ist unsolide und belastet die nachfolgenden Generationen.

Ein knappes Jahr ist das Rentenpaket der Großen Koalition Gesetz. Die Finanzierung der vereinbarten Maßnahmen, wie die Rente mit 63 oder die Mütterrente sind zu Ungunsten der jüngeren Generation auf die lange Bank geschoben worden. Mit welcher Belastung diese Altersgruppe am Ende zu rechnen hat, diskutierten im Rahmen der PEAG Personaldebatte zum Frühstück Dr. Dietmar Bartsch, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, und der Präsident des Handelsblatt Research Institute, Prof. Bert Rürup.

„Das Rentenpaket der Bundesregierung ist wenig nachhaltig“, erläuterte Prof. Rürup: „Es ignoriert den Umstand, dass die Gesellschaft immer älter wird und der intergenerative Umverteilungsbedarf zwingend steigen wird. Wir benötigen ein aus allen Quellen des Volkseinkommens finanziertes Alterssicherungssystem. Diese Lösung jede Legislaturperiode aufs Neue zu vertagen, verschärft die Situation unnötig.“ 

„Die Finanzierung des Rentenpakets der Großen Koalition ist unsolide und belastet die nachfolgenden Generationen“, so Dr. Bartsch: „Die Rente muss den Lebensstandard sichern, auch deshalb brauchen wir eine Mindestrente. Es sollen alle in die Rentenversicherung einzahlen – zum Beispiel auch Abgeordnete. Die Beitragsbemessungsgrenze muss angehoben und langfristig abgeschafft werden“, forderte der Oppositionspolitiker.

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Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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