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Hektik, Stress und Leistungswahn - Psychische Erkrankungen als Risiko am Arbeitsplatz?

Pressemeldung
von links: Dr. med. Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin beim Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Moderatorin und Christian Weber, Abteilungsleitung "Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik, Pflegeversicherung, Prävention" im Bundesministerium für Gesundheit
von links: Dr. med. Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin beim Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Moderatorin und Christian Weber, Abteilungsleitung "Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik, Pflegeversicherung, Prävention" im Bundesministerium für Gesundheit

Die Ursachen psychischer Erkrankungen sind in vielen Fällen nicht in den veränderten Arbeitsbedingungen zu suchen.

„Es lohnt sich, genauer hinzusehen, wo die Ursachen des Anstiegs der psychischen Erkrankungen liegen. Auch die erheblich gestiegene Erkennensrate im Rahmen einer verbesserten Diagnostik durch Ärzte und Psychotherapeuten sowie die gestiegene Bereitschaft der Menschen, über psychische Probleme zu reden und Hilfen aufzusuchen, sind erhebliche Einflussfaktoren“, gibt Christian Weber, Abteilungsleiter Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik, Pflegeversicherung, Prävention im Bundesministerium für Gesundheit, zu Beginn der heutigen PEAG Personaldebatte zum Frühstück zu bedenken. 

„Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass wir in den Unternehmen, unabhängig von den Ursachen, tagtäglich mit den erkrankten Menschen zu tun haben und es vor allem um den Umgang mit den Betroffenen geht. Eine große Rolle spielt hier die Kommunikation des Themas zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern“, entgegnet Dr. med. Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin beim Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte. „Für eine gute Umsetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention mangelt es in kleinen und mittleren Unternehmen oft noch an Akzeptanz“, erläuterte Christian Weber, sieht jedoch auch „die Entwicklung hin zu mehr Anerkennung auf einem guten Weg.“ 

Dr. Anette Wahl-Wachendorf erwähnt einen weiteren Faktor: „Ein Grund das Thema ernst zu nehmen, sind auch die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch die gestiegene Zahl psychischer Erkrankungen entstehen. Die Unternehmen müssen sich auch aus Gründen der Produktivität des Themas annehmen.“

Sven Kramer, Geschäftsführer der PEAG Unternehmensgruppe, bemerkt abschließend:  “Es sind sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer gefordert, das Thema weiter in den Fokus der Diskussion zu rücken und Hemmschwellen im Umgang mit betroffenen Mitarbeitern und Kollegen abzubauen. Die Ursachen psychischer Erkrankungen sind jedoch in vielen Fällen nicht in den veränderten Arbeitsbedingungen zu suchen.”

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund