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Qualifikationsbedarfe in Zeiten von demografischem Wandel, Globalisierung und Industrie 4.0 – Ein Versuch, in die Glaskugel zu blicken

Pressemeldung
von links: Dr. Dieter Dohmen, Direktor des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), Dr. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Moderator Thomas Kröter
von links: Dr. Dieter Dohmen, Direktor des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), Dr. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Moderator Thomas Kröter

Es ist nicht akzeptabel, dass 1,5 Millionen junge Menschen keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, jedes Jahr 250.000 keinen Ausbildungsplatz finden und die Betriebe keine Auszubildenden.

Ganz gleich, ob Langzeitarbeitslose, Flüchtlinge oder Hochqualifizierte - Qualifizierung gilt als Schlüssel für eine erfolgreiche Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft. Die Qualifizierungsbedarfe verändern sich jedoch auch aufgrund neuer Ansprüche, die sich aus demografischem Wandel, Globalisierung und Digitalisierung ergeben. Darüber diskutierten Dr. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V., und Dr. Dieter Dohmen, Direktor des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS).

„Digitalisierung, Internationalisierung und demografischer Wandel setzen neue Vorzeichen. Angesichts von mehreren zehntausend unbesetzten Ausbildungsplätzen liegt hier ein wichtiges Potenzial brach“, sagt Dr. Achim Dercks: „Viele Kammern haben mittlerweile eigens Ansprechpartner oder böten Informationsveranstaltungen um Jugendliche mit oder ohne ausländischen Wurzeln vom Wert einer Berufsausbildung zu überzeugen“.

„Es ist tatsächlich nicht akzeptabel, dass 1,5 Millionen junge Menschen keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, jedes Jahr 250.000 keinen Ausbildungsplatz finden und die Betriebe keine Auszubildenden“, betont Dr. Dieter Dohmen: „Der einseitige Fokus auf die Berufsausbildung ist aber zu kurz gedacht. Wir müssen mehrgleisig fahren. Wir brauchen langfristig sowohl mehr Studierende als auch mehr Auszubildende und müssen daher alle Bildungspotenziale von einheimischen wie ausländischen Mitbürgern besser ausschöpfen. Dabei gilt es die veränderten Rahmenbedingungen zu beachten und die Ausbildung an ihnen auszurichten.“

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

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