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Die USA auf Kurswechsel – Auswirkungen auf Export und Arbeitsmarkt in Deutschland?

Pressemeldung
von links: Dr. Josef Braml, USA-Experte Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), und Gerhard Handke, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)
von links: Dr. Josef Braml, USA-Experte Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), und Gerhard Handke, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)

Da wir im Außenhandel extrem erfolgreich sind, wäre Deutschland von protektionistischen Maßnahmen der USA am stärksten betroffen, auch weil zahlreiche Nachahmer zu befürchten wären.

Seit der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten steht das transatlantische Bündnis auf dem Prüfstand. Trumps wirtschafts- und handelspolitische Pläne hinterlassen Stirnrunzeln und Sorgenfalten bei Europas Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft. Noch verzeichnet der deutsche Arbeitsmarkt ein Rekordhoch, doch bereits Ende 2016 hatte sich die Dynamik spürbar verlangsamt. Welche Auswirkungen könnten Trumps nationalistische Wirtschafts- und Handelspolitik auf deutsche Industrieunternehmen, deren Exporte und Arbeitsplätze haben? Es diskutierten Dr. Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und Gerhard Handke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA).

„Auf die Ankündigung America first muss ein Plan B der deutschen Wirtschafts- und Außenpolitiker folgen“, so Dr. Josef Braml: „In Deutschland gibt es einen hohen Investitionsbedarf. Wir sollten daher unser Geld vermehrt für den inländischen Kapitalstock, für Infrastrukturpläne bereitstellen und Sorge tragen, dass nicht alle Arbeitsplätze vom Freihandel abhängen.“

„Da wir im Außenhandel extrem erfolgreich sind, wäre Deutschland von protektionistischen Maßnahmen der USA am stärksten betroffen, auch weil zahlreiche Nachahmer zu befürchten wären“, betont Gerhard Handke: „Das würde sich natürlich auch auf die Beschäftigung auswirken. Allein die deutsche Automobilindustrie verkauft beispielsweise 80% ihrer Produkte ins Ausland, da würde ein massiver Einbruch selbstverständlich spürbare Bremsspuren auf unseren Arbeitsmarkt hinterlassen.“ 

Contact person

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund