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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Arbeit muss sich lohnen – Reform der sozialen Sicherungssysteme unter Druck 150. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

„Der Sozialstaat braucht ein Update“, sagte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas zuletzt auf der re:publica in Berlin. In der Tat: Die soziale Sicherung steht unter Reformdruck. Demografischer Wandel, steigende Sozialbeiträge, Fachkräftemangel und die Frage, ob sich Arbeit lohnt, verschärfen die Debatte um Bürgergeld, bald Grundsicherung, und Sozialversicherung. Höhere Sozialversicherungsbeiträge und Lohnnebenkosten werden dabei als zentrale Belastung für Beschäftigung, Nettoentgelte und Wettbewerbsfähigkeit wahrgenommen, während gleichzeitig die soziale Absicherung ausgeweitet wird.

Wie lassen sich soziale Sicherungssysteme so reformieren, dass sie Anreize für Beschäftigung setzen, die Arbeitsverwaltung entlasten und für Unternehmen wie Arbeitnehmende tragfähig bleiben? Wo liegen Fehlanreize und wo Einsparpotenziale im System – etwa bei der Zahl und Struktur der Krankenkassen? Wie viel Eigenverantwortung und wie viel staatliche Absicherung braucht ein moderner Sozialstaat? Und wie weit darf eine Reform gehen, ohne den sozialen Zusammenhalt zu gefährden?

Unsere Gäste

Dr. Susanne Wagenmann

Kai Whittaker

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • ARBEIT MUSS SICH LOHNEN – ABER WER ZAHLT DEN SOZIALSTAAT?

    Moderation:

    Ob Rente, Kranken- oder Pflegeversicherung – die Sozialbeiträge steigen seit Jahren. Die sozialen Sicherungssysteme müssen dringend reformiert werden. Im Bundeskanzleramt hat Friedrich Merz die Spitzenvertreter der Gewerkschaften und Unternehmen für einen Austausch politischer Positionen und Ideen geladen. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und die Frage, ob sich Arbeit lohnt, bestimmen die gesellschaftliche Debatte.

    Beitrag:

    Wenn die Sozialversicherungsbeiträge weiter steigen, belaste das Beschäftigte und Unternehmen, weil die Kosten davonlaufen, sagt Kai Whittaker, CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales: 12 sec.

    O-TON Whittaker

    „Das bedeutet, dass die Menschen weniger Netto vom Brutto in ihrer Tasche haben, und für die Arbeitgeber wird Arbeit einfach teurer. Beides können wir uns nicht leisten. Also deshalb müssen wir dringend was machen. Aber der Sozialstaat ist halt leider auch verdammt komplex, sehr unübersichtlich und das zu ändern ist halt schlicht und ergreifend nicht so einfach.“ 17 sec. 

    Die Arbeitgeber drängen schon lange auf Veränderungen. Susanne Wagenmann von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: 9 sec.

    O-TON Wagenmann 

    Der Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz liegt bei über 42 Prozent, hat damit ein absolutes Rekordhoch. Und das ist tatsächlich Gift für die Wirtschaft. Wir müssen hier zu einer Stabilisierung bzw. Senkung kommen. (0:21) Wenn wir Prognosen glauben, zum Beispiel auch im Sachverständigenrat Wirtschaft, (0:25) dann werden wir in 2040 auf ein Beitragssatzniveau von 50 Prozent zusteuern. 20 sec

    Die Sorge: Der Wirtschaftsstandort Deutschland könnte immer unattraktiver werden: Unternehmen überdenken Standorte, investieren anderswo. Das spürt bereits Sven Kramer vom Personaldienstleister, der PEAG-Holdig GmbH: 12 sec.

    O-TON Kramer

    Im Bereich der Zeitarbeit ist es natürlich besonders dramatisch, weil die Lohnkosten der Hauptteil der Kosten darstellt, deshalb wird der Einsatz der Leute teuerer und damit wird es schwerer die in Einsatz zu bringen. 15 sec

    Die zentrale Frage lautet: Soll der Sozialstaat künftig über höhere Beiträge finanziert werden – oder müssen Leistungen begrenzt und Strukturen reformiert werden? Bürgerinnen und Bürger erwarten Antwort auf diese drängende Frage. 15 sec.

    Länge: 1:45

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Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

Unser Service für Medien

Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.

O-Ton

Dr, Susanne Wagenmann

O-Ton

Kai Whittaker

O-Ton

Sven Kramer