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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Klimaneutrale Industrie oder Deindustrialisierung – Wohin steuern Unternehmen und Politik? 131. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Moderator Frank Specht und Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH
von links: Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Moderator Frank Specht und Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH

Der Wandel zu einer klimaneutralen Industrie ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Energieintensive Industrieunternehmen stehen dabei aber unter hohem Wettbewerbsdruck mit Staaten, die billige Energie und weniger Umweltauflagen haben. Experten fürchten deshalb angesichts des globalen Wettbewerbs eine Abwanderung der Industrie, warnen vor massiven Arbeitsplatzverlusten und erwarten eine Verschlechterung der globalen CO2-Bilanz.

Wie kann eine beginnende Deindustrialisierung verhindert werden? Sind unsere Klimaziele dann noch erreichbar? Welche Maßnahmen sind notwendig, um die Balance zwischen Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten? Was können Unternehmen tun und wo muss Politik eingreifen, um Arbeitsplatzverluste zu verhindern? Sichern Qualifizierungsprogramme ausreichend, dass Arbeitnehmende für neue, grüne Jobs ausgebildet werden?

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  • Der Wandel hin zu einer klimaneutralen Industrie ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Energieintensive Industrieunternehmen stehen dabei aber unter hohem Wettbewerbsdruck mit Staaten, die billige Energie und weniger Umweltauflagen haben. Viele fürchten deshalb angesichts des globalen Wettbewerbs eine Abwanderung der Industrie, warnen vor massiven Arbeitsplatzverlusten und erwarten eine Verschlechterung der globalen CO2-Bilanz.

    Wie kann eine beginnende Deindustrialisierung verhindert werden? Mehr dazu jetzt.

    Beitrag

    O-Ton: Wir Deutschen neigen ja immer zu Extremen. Entweder es läuft gut bei uns, da erklären wir dem Rest der Welt, wie es funktioniert. Und wenn wir Herausforderungen haben, dann stehen wir vor dem kollektiven Selbstmord. Wir haben aber nach wie vor aus meiner Sicht und aus Sicht der IG Metall die Möglichkeiten, diese Transformation zu bewältigen. Wir müssen nur endlich ins konsequente Handeln kommen – und zwar gemeinsam. Politik. Unternehmen. Gewerkschaften. – Länge 22 sec.

    … sagt Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall. Wir wollen den Umbau gestalten, dazu brauchen wir robustere Mitbestimmungsrechte, um die Transformation zu einer grünen und digitalisierten Industrie voranbringen zu können, so der Gewerkschafter. Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, fordert, die seit Jahren fahrlässig hingenommene Erosion der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft muss endlich ein Ende haben.

    O-Ton: Wir haben eine beginnende Deindustrialisierung, weil die Rahmenbedingungen in Deutschland zu schlecht sind. Wir hatten früher auch einzelne, schlechte Rahmenbedingungen. Die sind aber durch gute Rahmenbedingungen ausgeglichen worden, so das investiert wurde. Jetzt sind wir in der Situation, dass die Rahmenbedingungen so schlecht sind, dass die wenigen guten nicht mehr ausreichen. Deshalb wird nicht mehr investiert. Wir müssen also an den Rahmenbedingungen etwas ändern, damit wir die Deindustrialisierung stoppen. – Länge 24 sec

    Die extrem hohen Kosten am Standort Deutschland belasteten die Wettbewerbsfähigkeit. Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH, sagte, der zuletzt boomende Arbeitnehmermarktes kippt gerade, weil immer mehr Unternehmen Stellen abbauen. Die Politik müsse nun handeln.

    O-Ton: Ich habe zumindest den Eindruck, dass langsam hier in Berlin verstanden wird, dass etwas passieren muss. Dass es nicht, dass man zehn Monate noch so weiterwurschtelt, weil nichts anderes ist in den letzten Jahren wirtschaftspolitisch passiert. – Länge 15 sec.

    Mehr dazu unter PEAG-online.de.

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