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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Teilzeit und Vier-Tage-Woche – Können wir uns weniger Arbeiten leisten? 126. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Anja Piel, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Moderator Frank Specht und Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH
von links: Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Anja Piel, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Moderator Frank Specht und Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH

Der aktuelle Vorstoß für eine Vier-Tage-Woche polarisiert total – Arbeitnehmende wollen sie, viele Arbeitgebende fürchten sie und die Politik ist sich uneins. Aber es gibt auch erste, internationale Pilotprojekte, die auf eine gesteigerte Produktivität, bessere Work-Life-Balance, geringere Betriebskosten und eine höhere Attraktivität der Arbeitgebenden hinweisen. Fest steht: Die Wochenarbeitszeit hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter verkürzt, weil Innovationen die Arbeit vereinfacht haben, weil nach Wirtschaftskrisen weniger Arbeit zu verteilen war. Die Zeit der großen Produktivitätssprünge ist aber vorbei, heute gibt es zudem einen Markt der Arbeitnehmenden. Prognosen sagen voraus, dass es künftig mehr Arbeit geben wird als Menschen, die sie erledigen.

Können wir uns also eine Vier-Tage-Woche überhaupt leisten? Funktioniert unsere Wirtschaft in Teilzeit? Wie sieht es bei großen Unternehmen mit 24/7 und Schichtsystem aus? Müssten wir nicht mehr statt weniger arbeiten? Hilft mehr Flexibilität anstelle starrer Arbeitszeitregeln? Oder brauchen wir einfach mehr Bock auf Arbeit?

Unsere Gäste

Christina Ramb

Anja Piel

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Die Debatte um die Vier-Tage-Woche polarisiert – Mitarbeiter befürworten sie, Chefs halten dagegen und die Politik ist unentschlossen. Auch der Tarifkonflikt bei der Bahn zeigt: Die größte Hürde ist die Arbeitszeitverkürzung. Aber: Wie kann das Dilemma gelöst werden? Meinungen aus einer Debatte in Berlin.

    Beitrag

    O-Ton: Wenn wir sagen: Wir haben eine Wochenhöchstarbeitszeit und Menschen entscheiden sich von fünf auf vier Tage zu gehen, ist es nicht absurd. Aus meiner Sicht eine Diskussion um Arbeitszeitverkürzung und Lohnausgleich passt definitiv nicht zu unserer derzeitigen Diskussion um die Fachkräftesicherung. - Länge 18 sec.

    Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Denn die Herausforderungen der wirtschaftlichen Transformation könnten nicht mit weniger Händen gemeistert werden. Sinnvoll sei es, dass Mitarbeiter aber ihre Wochenarbeitszeit anders einteilen können, um beispielsweise Familie und Job besser unter einen Hut zu bekommen. Das gleiche Arbeitspensum auf weniger Wochentage verteilt wäre im Ergebnis dann noch mehr Hamsterrad, nur getarnt als Flexibilität, kritisiert dagegen Anja Piel, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes:

    O-Ton: Wir brauchen tatsächlich Lösungen vor Ort, ganz individuell – weil es wird keine Lösungen geben „one fits all“, die für jeden Betrieb gleichermaßen gilt. Wir brauchen mitbestimmte Betriebe. Wir brauchen mehr Tarifbindung. Und wir brauchen Betriebe, in denen genau solche Fragen gemeinsam gelöst werden und nach guten Lösungen gemeinsam gesucht wird. - Länge 16 sec

    Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH, forderte für die öffentliche Debatte über „Bock“ oder „Kein Bock“ auf Arbeit wieder mehr Sachlichkeit. 

    O-Ton: Es ist heute schon möglich, nur vier Tage zu arbeiten. Dafür gibt es Teilzeit. D.h. Ich arbeite vier Tage und dann bekomme ich vier Tage dafür bezahlt. Die Forderung nach einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich bedeutet ein Viertel mehr Gehalt für dieselbe Tätigkeit. - Länge 15 sec.

    Angesichts fehlender Arbeitskräfte kommen wir um mehr arbeiten nicht umhin. Die Firma freitags dicht machen, funktioniere nicht. Das müsse organisiert werden, so Kramer. Mehr dazu unter PEAG-online.de

    Absage

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Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

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