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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Wie gerecht ist Deutschland? 74. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Moderatorin Anke Plättner, Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt– und Berufsforschung (IAB), und Claudia Große-Leege, Geschäftsführerin Verband deutscher Unternehmerinnen
von links: Moderatorin Anke Plättner, Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt– und Berufsforschung (IAB), und Claudia Große-Leege, Geschäftsführerin Verband deutscher Unternehmerinnen

Fehlende Gerechtigkeit ist nicht nur ein soziales Problem, sondern ein ökonomisches, weil es eine Volkswirtschaft auf Dauer schwächt und politische Gefahren in sich birgt. Daher ist das Thema auch in diesem Jahr ein Wahlkampfschlager. Martin Schulz will die Agenda 2010 korrigieren, um die Gesellschaft gerechter zu machen. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ging es den Menschen in Deutschland noch nie so gut wie im Augenblick. Gewerkschaften und Sozialverbände bejubeln den SPD-Kurs. Wirtschaftsverbände und Arbeitgeber mahnen zur Zurückhaltung. 

Wer aber hat Recht? Das Vermögen in Deutschland ist nicht sehr gleichmäßig verteilt. Laut Armutsbericht der Regierung hält 1 Prozent der Bevölkerung 26 Prozent des Gesamtvermögens. Während die obersten 60 Prozent der Beschäftigten seit Mitte der 90er Jahre ihren Bruttolohn im Schnitt steigern konnten, ging er für die unteren 40 Prozent real nach unten. Ebenso wird dargelegt, dass die Deutschen, dank der guten Konjunktur, so zufrieden wie noch nie sind. Was ist überhaupt gerecht? Und wie kann Gerechtigkeit hergestellt werden?

Unsere Gäste

Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Möller

Claudia Große-Leege

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Spätestens mit Beginn des Bundestagswahlkampfes wird in Deutschland wieder über die Frage diskutiert: „Wie gerecht ist Deutschland?“. Experten sind sich einig: Fehlende Gerechtigkeit ist nicht nur ein soziales Problem, sondern ein ökonomisches. Denn eine Volkswirtschaft kann auf Dauer durch Ungerechtigkeit geschwächt werden.

    Mehr dazu jetzt.

    Magazin:

    Vor der Frage nach dem „Wie“ stellt sich die Frage nach „Was“. Was ist überhaupt gerecht? – Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, Gerechtigkeit herzustellen, sagt Claudia Große-Leege,
    Geschäftsführerin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen:

    O-Ton: Ich glaube, dass wir darauf achten müssen, dass es eine Leistungsgerechtigkeit gibt, eine Generationengerechtigkeit gibt, dass es eine Bedarfsgerechtigkeit gibt, dass eine Geschlechtergerechtigkeit gibt. Das ist generell eine Herausforderung zu jeder Zeit. – Länge 14 sec.

    Und derzeit ist das Thema auch wieder ein Wahlkampfschlager. Martin Schulz will die Agenda 2010 korrigieren, um die Gesellschaft gerechter zu machen. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ging es den Menschen in Deutschland noch nie so gut wie im Augenblick. Und abseits des Wahlkampfes? Prof. Dr. Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, konstatiert:

    O-Ton: Wir sind nicht perfekt, was Gerechtigkeit angeht, aber den gerechten Zustand gibt es auch nicht, sondern wir müssen als Gesellschaft daran arbeiten, besser zu werden in diesem Punkt. Und es gibt unter den Ländern große Unterschiede. – Länge 13 sec.

    Einerseits Skandinavien, andererseits Staaten in Südamerika. Deutschland ist irgendwo in der Mitte: Während die obersten 60 Prozent der Beschäftigten seit Mitte der 90er Jahre ihren Bruttolohn im Schnitt steigern konnten, ging er für die unteren 40 Prozent real nach unten. Andererseits sind die Deutschen, dank der guten Konjunktur, so zufrieden wie noch nie. Sven Kramer von der PEAG-Unternehmensgruppe:

    O-Ton: Gerechtigkeit in dieser Gesellschaft wird ausdrücklich nicht nur durch den Lohn herbeigeführt, sondern es gibt ganz viele andere Stellschrauben, die für die Gerechtigkeit verantwortlich sind. Und mir ist es immer ein bisschen zu engstirnig, wenn man glaubt, die Tarifpartner – im Zweifelsfall die Arbeitgeber – für Gerechtigkeit sorgen könnten. – Länge 20 sec.

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Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

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Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.

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Sven Kramer