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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Barrieren des Arbeitsmarktes für Langzeitarbeitslose, Migranten und Jugendliche ohne Schulabschluss

49. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Moderatorin Ulrike Plewnia, Christina Schwarzer, MdB, CDU, und Michael van der Cammen, Leiter Koordinierungsstelle Migration in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit
von links: Moderatorin Ulrike Plewnia, Christina Schwarzer, MdB, CDU, und Michael van der Cammen, Leiter Koordinierungsstelle Migration in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit

Unsere Gäste: Christina Schwarzer, MdB, CDU, und Michael van der Cammen, Leiter Koordinierungsstelle Migration in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit

Unsere Gäste

Christina Schwarzer

Michael van der Cammen

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Die Deutschen werden immer älter und Fachkräfte werden händeringend gesucht. Dabei gibt es bei uns jede Menge junge und qualifizierte Menschen, die die Jobs machen könnten. Ihr Problem: Sie haben einen Migrationshintergrund und es deshalb oft schwer auf dem Arbeitsmarkt.

    Wie kann man ihnen also den Zugang zu Jobs erleichtern? Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    Gigantische 36 % der Menschen mit Migrationshintergrund sind in Deutschland arbeitslos. Hauptursache: Mangelnde Sprachkenntnisse, aber auch Diskriminierung, so Michael van der Cammen von der Bundesagentur für Arbeit. Gute Erfahrungen habe man gemacht, wenn man Bewerber und Firmen bei Messen direkt ins Gespräch bringe.

    O-Ton: Die Rückmeldungen, die wir bekommen von den Arbeitgebern, ist zum Teil auch, dass die sagen, es ist zu Ausbildungsverträgen gekommen mit Jugendlichen, die wir ansonsten nicht angestellt hätten, wenn sie nur und ausschließlich ein Bewerbungsschreiben aufgesetzt hätten. Aber im persönlichen Gespräch auf dieser Jobaktiv-Messe: „Ganz patenter Kerl, mit dem können wir gut etwas anfangen!“ – Länge 21 sec.

    Angelika Preiß vom Personaldienstleister PEAG sieht auch den Gesetzgeber in der Pflicht. Viele Regeln seien zu starr.

    O-Ton: Eine bestimmte Tätigkeit kann man eben in Deutschland nur mit dem passenden Berufsabschluss ausüben, zumindest sehen das die Arbeitgeber so und viele gesetzliche Vorschriften auch. Und viele Migranten haben da Schwierigkeiten ihren Weg dann zu finden und benötigen da Unterstützung. – Länge 16 sec.

    Aber auch die Migranten selber könnten aktiver werden, sagt die CDU-Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer und meint damit auch Unternehmer mit ausländischen Wurzeln.

    O-Ton: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass tatsächlich in dem Bereich nicht so oft ausgebildet wird, gerade bei den türkischen Unternehmern und bei den arabischen Unternehmern. Aber auch der türkische Supermarkt an der Ecke kann ausbilden. Ich glaube, das wird in diesen Bereichen unterschätzt. Da müssen wir tatsächlich noch mehr tun, vielleicht auch mehr Anreize geben. – Länge 15 sec.

    Kinder und Jugendliche müssen so früh wie möglich gefördert und gefordert werden. Im Elternhaus und in der Schule. Da sind sich alle drei einig.

In Wirtschaft und Politik hat die Debatte über die demographischen Veränderungen seit mehreren Jahren den Blick für den steigenden Fachkräftebedarf in Deutschland geschärft. Aktuelle Zahlen belegen dies noch einmal sehr deutlich: In 15 Jahren fehlen auf dem deutschen Arbeitsmarkt drei Millionen Arbeitskräfte. Nachhaltige und konsistente Strategien zur Bekämpfung des Fachkräftemangels sind nicht zu erkennen. 

Dabei müssen Weichen bereits heute gestellt, Eintrittsbarrieren in den Arbeitsmarkt systematisch abgebaut und erfolgreiche Übergänge zwischen Schule und Beruf abgesichert werden. Ein großes Potenzial bilden junge ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund. Für viele von ihnen präsentiert sich der Arbeitsmarkt in Teilen unzugänglich. Wie können Eintrittshürden in den Arbeitsmarkt abgebaut werden. 

Wie kann für eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt gesorgt werden? Welche Akteure sind gefordert, um für den deutschen Arbeitsmarkt auch Fachkräfte unterschiedlicher Herkunft auszubilden und zu integrieren?

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund