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Der Weg der Sozialen Marktwirtschaft - Gehen wir diesen noch?

Pressemeldung
von links: Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, und Prof. Michael Burda, Leiter Institut für Wirtschaftstheorie der Humboldt-Universität
von links: Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, und Prof. Michael Burda, Leiter Institut für Wirtschaftstheorie der Humboldt-Universität

Seit geraumer Zeit vernachlässigen wir die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft, anstatt die gesamte Wirtschaftspolitik nach den Leitprinzipien Markt, Wettbewerb und Leistung auszurichten

Unsere wirtschaftliche Stärke stützt sich noch immer auf drei Säulen: auf ein relativ starkes, industrielles Fundament, auf eine belastbare, mittelständische Struktur und auf unsere erfolgreiche, duale Berufsausbildung, alles geprägt von einer konsensorientierten, verantwortungsvollen Tarifpartnerschaft mit einem relativ flexiblen Arbeitsmarkt. Wie lange tragen diese Säulen aber noch? Vor welchen großen Herausforderungen steht unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in Zeiten des rasanten Wandels? Dazu diskutierten Prof. Michael Burda, Leiter Institut für Wirtschaftstheorie der Humboldt-Universität, Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall e.V.


„Deutschland hat über Jahre durch die Mitwirkung seiner Gewerkschaften und Unternehmen die Soziale Marktwirtschaft gelebt. Zurzeit aber verhindert die Konzentration von Unterneh-men notwendige Innovationen und Gewerkschaften überzeichnen den sozialen Ausgleich auf Kosten des Innovationen Wachstums“, betont Prof. Michael Burda. „Die Große Koalition hat dies zugelassen, Effizienz und Verteilung stehen im falschen Kontext. Der Staat muss sich wieder an seine Aufgaben erinnern, Rahmenbedingungen zu schaffen!“


"Seit geraumer Zeit vernachlässigen wir leider die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft, anstatt die gesamte Wirtschaftspolitik nach den Leitprinzipien Markt, Wettbewerb und Leistung auszurichten und gleichzeitig den sozialen Ausgleich effizienter zu gestalten", so Oliver Zander. "Falsche Anreize und Einzelprojekte bestimmen heute die Agenda, anstatt die Strukturen zu verbessern und Strategien fehlen teilweise gänzlich. Die Politik kann und soll durch gute Rahmenbedingungen unterstützen, aber die Marktprozesse und -veränderungen darf sie nicht aushebeln. Ein Mehr an Umverteilung und Regulierung führt nicht zu mehr Wohlstand.“

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund