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Die Blue Card – Erfolgreiches Instrument zur Bekämpfung des Fachkräftemangels?

Pressemeldung
von links: Dr. Knut Bergmann, Norbert Geis und Dr. Christian Ramthun bei der PEAG Personaldebatte
von links: Dr. Knut Bergmann, Norbert Geis und Dr. Christian Ramthun bei der PEAG Personaldebatte

it der Blue-Card wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die es Hochqualifizierten deutlich einfacher machen, in Deutschland Arbeit aufzunehmen.

Die PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin diskutierte die Blue Card – das Instrument, das den Zuzug von qualifizierten Fachkräften aus NICHT-EU Staaten nach Deutschland ermöglicht – mit Norbert Geis, CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Dr. Knut Bergmann, Leiter des Hauptstadtbüros des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

"Unser Ziel muss es sein, die Zuwanderung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten mehr zu steuern. Hierzu setzt die Blue-Card im Bereich der hochqualifizierten Arbeitskräfte ein richtiges Signal", bemerkte Norbert Geis zu Beginn der heutigen PEAG Personaldebatte.

"Deutschland braucht klare Regeln bei der Zuwanderung. Weg von Einzelfallbetrachtungen und Vorrangprüfungen und hin zu regelbasierten Systemen. Unseres Erachtens ist dieses Ziel am ehesten mit einem Punktesystem nach kanadischem Vorbild zu erreichen", forderte Dr. Knut Bergmann. 

Dem widersprach Norbert Geis: "Klassische Einwanderungsländer wie Australien und Kanada setzen die Messlatte für die Zuwanderung durch das Punktesystem von vorneherein sehr hoch. Deutschland hat zwar seit Jahrzehnten einen großen Anteil an Zuwanderern, aber als "klassisches Einwanderungsland" kann man es dennoch nicht bezeichnen, wenngleich wir an der Willkommenskultur noch arbeiten müssen. In erster Linie ist es aber wichtig, sich auf das hier lebende Potential von Arbeitskräften zu konzentrieren. Wir müssen diejenigen, die noch unqualifiziert und ohne Ausbildung sind, befähigen, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen und vor allem unsere jungen Nachwuchsakademiker im Land halten. Auch das Potential der Erfahrung von älteren Arbeitsnehmern muss mehr genutzt werden."

"Die fortgesetzte Feinsteuerung im Rahmen des bestehenden Aufenthaltsrechts verspricht wenig Aussicht auf Erfolg. Nur ein transparentes, für Zuwanderungswillige nachvollziehbares und attraktives Aufenthalts- und Niederlassungsrecht verschafft uns im Wettbewerb mit etablierten Zuwanderungsländern die erforderliche Manövrierfreiheit. Hinzukommen muss eine echte Willkommenskultur", so Dr. Knut Bergmann.

"Mit der Blue-Card wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die es Hochqualifizierten deutlich einfacher machen, in Deutschland Arbeit aufzunehmen. Das könnte auch ein Beispiel dafür werden, wie wir Facharbeiter ohne akademischen Hintergrund anders willkommen heißen als es bisher der Fall ist. Für die mittelständische Wirtschaft und für das Handwerk in Deutschland ist diese Zielgruppe von der Größenordnung deutlich relevanter als die der Hochqualifizierten", bemerkte abschließend Gerd Galonska, Geschäftsführer der PEAG Unternehmensgruppe.

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund