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Die Rente ist sicher – Für wen, wie lange und wer zahlt sie?

Pressemeldung
von links: Thomas Köster, Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und Mitglied in der Jungen Rentenkommission der Jungen Unternehmer, Michael Löher, Vorstand, Deutscher Verein für öffentliche und private Vorsorge e.V., und Moderatorin Ute Welty
von links: Thomas Köster, Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und Mitglied in der Jungen Rentenkommission der Jungen Unternehmer, Michael Löher, Vorstand, Deutscher Verein für öffentliche und private Vorsorge e.V., und Moderatorin Ute Welty

Bis 2025 verteilen wir die Rente auf Kosten der Reserve und bleiben bei 48 Prozent, danach wird es heikel, denn dann explodieren Beitrag und Bundezuschüsse bis 2016.

In der Rentenpolitik hat sich die Große Koalition viel vorgenommen: Für künftige Rentner soll es eine Garantie geben, eine Grundrente für Geringverdiener ist geplant, ein Teil der älteren Mütter erhält mehr Mütterrente, die Erwerbsminderungsrenten werden aufgestockt und es gibt eine neue Rentengarantie: Das Rentenniveau soll bis 2025 auf dem jetzigen Stand gehalten werden. Dazu muss allerdings die Rentenformel geändert werden. Falls sich die Konjunktur verschlechtert, könnte allein diese Garantie einen hohen Milliardenbetrag verschlingen, zu dem bisher jedoch noch keine verlässlichen Zahlen vorliegen. Am Ende könnte ein zweistelliger Milliardenbetrag den Beitragszahler belasten. Denn der Bundeshaushalt soll das nicht tragen müssen, so die Entscheidung. Aufkommen sollen dafür die Beschäftigten und Arbeitgeber. 

Wie sehen dies Thomas Köster, Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und Mitglied in der Jungen Rentenkommission der Jungen Unternehmer, und Michael Löher, Vorstand, Deutscher Verein für öffentliche und private Vorsorge e.V.

„Auch wenn die jetzige Rente sicher ist, so wird man allein aufgrund des demografischen Wandels nicht umhinkommen, mittelfristig nachzusteuern, betonte Michael Löher. „Längere Lebenszeit bedeutet dann auch, dem Arbeitsmarkt länger zur Verfügung zu stehen. Da wünsche ich mir von der Politik mehr Ehrlichkeit und weniger unhaltbare Wahlversprechen und Populismus. Für ein flexibleres Renteneintrittssystem, das die Belastungen berücksichtig, muss die Politik verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, die auch über eine Legislatur Gültigkeit haben.“

„Meine große Sorge gilt dem Rentenniveau. Bis 2025 verteilen wir die Rente auf Kosten der Reserve und bleiben bei 48 Prozent“, so Thomas Köster: „Danach wird es heikel, denn dann explodieren Beitrag und Bundezuschüsse bis 2016. Das, was wir bei der Schuldenbremse erreicht haben, indem der Staat nicht auf Kosten der jüngeren Generation kalkuliert, müssen wir endlich auch im Beitragssystem umsetzen. Ich hoffe, die Rentenkommission hat hierfür einen Blick, obwohl allein ein Mitglied überhaupt 2060 erleben wird.“

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund