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E-Mobilität – Was sind die Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt?

Pressemeldung
von links: Sven Kramer, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH, Prof. Enzo Weber, IAB-Forschungsbereichsleiter Prognosen und Strukturanalysen und Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsforschung, Moderatorin Ute Welty, PEAG Personal-Geschäftsführer Oliver Claßen, und Hartmut Rauen, Hauptgeschäftsführer beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
von links: Sven Kramer, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH, Prof. Enzo Weber, IAB-Forschungsbereichsleiter Prognosen und Strukturanalysen und Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsforschung, Moderatorin Ute Welty, PEAG Personal-Geschäftsführer Oliver Claßen, und Hartmut Rauen, Hauptgeschäftsführer beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)

Die Mobilität der Zukunft muss auch die Autoindustrie motivieren. Zurzeit sind Beschäftigungseffekte der neuen Technologie aufgrund hoher Investitionen noch positiv, wird sich aber deutlich umkehren.

Das Konzept der Mobilität steht auf dem Prüfstand, spätestens seit alternative Antriebe alltagstauglich geworden sind. Deutschland ist traditionell ein Innovationsstandort, daher ist es erstaunlich, dass bisher die E-Mobility-Lösungen aus anderen Ländern kommen. Wir müssen diesen Trend umkehren, denn der Stellenmarkt für alternative Antriebe hat sich in den letzten Jahren zweieinhalbmal so schnell entwickelt wie in der konventionellen Autobranche. Studien zufolge werden ca. 200.000 Jobs bis 2030 für die E-Mobilitäts-Industrie erwartet. Der Fokus muss auf die Veränderung in der Personalstruktur der neuen Automobilindustrie gesetzt werden.

Wie das aussehen könnte, diskutierten bei der 95. Personaldebatte zum Frühstück in Berlin Hartmut Rauen, Hauptgeschäftsführer beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), und Prof. Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter Prognosen und Strukturanalysen beim IAB- Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit und Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsforschung. Thema: „E-Mobilität – Was sind die Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt?".

„Der Transformationsprozess wird nur gelingen, mit einer Exzellenz in der Produktion. Eine intelligente Produktion erzeugt bezahlbare Produkte, Marktfähigkeit, Nachhaltigkeit und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Deutschland“, so Hartmut Rauen. „Den größten Investitionshebel haben wir bei der Produktionsforschung und Qualifizierung der Menschen in der Produktion. Die Zukunft der Mobilität führt über die Produktionstechnologien des Maschinenbaus – von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung von Batteriezellen, Leistungselektronik und Elektromotoren bis hin zu den Recyclingtechnologien. Die zweite, nicht weniger wichtige Dimension betrifft den Maschinenbau als Anwenderindustrie, etwa in der Logistik oder bei mobilen Arbeitsmaschinen.“ 

„Die Thematik betrifft unsere beschäftigungsintensive Automobilindustrie, die ihre etablierten Stärken in der Verbrennertechnologie hat“, betont Professor Enzo Weber. „Die Mobilität der Zukunft muss jetzt auch die Autoindustrie motivieren. Zurzeit sind die Beschäftigungseffekte der neuen Technologie aufgrund der hohen Investitionen noch positiv, das wird sich aber deutlich umkehren. Die Politik muss die Rahmenbedingungen setzen sowie die Arbeitnehmer/innen, gerade im Mittelstand, intensiv bei Qualifizierung und Weiterbildung unterstützen.“

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund