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Fachkräfteeinwanderung – Löst das neue Gesetz unsere Engpässe auf dem Arbeitsmarkt?

Pressemeldung
von links: Prof. Marcel Fratzscher, PhD, Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), Christian Hirte, MdB, Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Moderatorin Ute Welty
von links: Prof. Marcel Fratzscher, PhD, Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), Christian Hirte, MdB, Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Moderatorin Ute Welty

Wir stehen in Konkurrenz mit anderen, attraktiven Ländern – auch das ist ein Grund, warum wir dieses Gesetz auf den Weg gebracht haben

Das neue „Fachkräftezuwanderungsgesetz“ ist ein Baustein der Fachkräftestrategie der Bundesregierung, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland hängt in entscheidendem Maße davon ab, wie gut es gelingt, die Fachkräftebasis der Unternehmen und Betriebe zu sichern und zu erweitern. Neben Hochschulabsolventen dürfen nunmehr auch Menschen mit beruflicher Qualifikation in Deutschland arbeiten, wenn sie den eigenen Lebensunterhalt sichern können. Sechs Monate haben sie Zeit sich nach einer Stelle umzusehen. Gleichzeitig verpflichtet sich die Regierung, mögliche Bewerber/innen im Ausland besser zu informieren und durch den deutschen Verwaltungsdschungel zu begleiten. 

Wie wird sich das Gesetz auf Unternehmen und Gesellschaft auswirken. Darüber diskutierten wir mit Prof. Marcel Fratzscher, PhD, Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), und Christian Hirte, MdB, Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand.

„Das Gesetz kann seine Wirkung nur entfalten, sofern auch gesellschaftliche Akzeptanz, Offenheit und Toleranz gegenüber den Menschen aufgebracht wird, die zu uns kommen“, betont Prof. Marcel Fratzscher. „Dabei spielt der Status Fachkraft nicht unbedingt die zentrale Rolle, denn wir benötigen langfristig Menschen, die motiviert sind hier zu arbeiten und hier zu leben. Wir haben, auch mit dem dualen Ausbildungssystem, dafür einiges zu bieten, wir müssen an unserem Image arbeiten, das dies auch im Ausland erkannt wird.“

„Wir stehen in Konkurrenz mit anderen, attraktiven Ländern – auch das ist ein Grund, warum wir dieses Gesetz auf den Weg gebracht haben“, so Christian Hirte. „Am Ende entscheiden nicht die Regularien, sondern die Menschen, in welches Land sie gehen und daran können Unternehmen massiv mitwirken. Aber dafür brauchen wir auch praktische Verfahren, die für alle Beteiligten besser werden müssen. Ein solches Gesetz wird nicht auf die Schnelle die Fachkräftesituation völlig verändern, dafür werden wir einen längeren Atem brauchen. Neben den ökonomischen Notwendigkeiten darf auch die gesellschaftspolitische Akzeptanz nicht vergessen werden.“

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund