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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Flüchtlinge in Deutschland - Rettung für den deutschen Arbeitsmarkt?

52. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Moderator Thomas Öchsner, Yasmin Fahimi, Generalsekretärin der SPD, und Dr. Hans Peter Klös, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Mitglied Kommission “Die Zukunft der Arbeitswelt” der Robert-Bosch-Stiftung
von links: Moderator Thomas Öchsner, Yasmin Fahimi, Generalsekretärin der SPD, und Dr. Hans Peter Klös, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Mitglied Kommission “Die Zukunft der Arbeitswelt” der Robert-Bosch-Stiftung

Unsere Gäste: Yasmin Fahimi, Generalsekretärin der SPD, und Dr. Hans Peter Klös, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Mitglied Kommission “Die Zukunft der Arbeitswelt” der Robert-Bosch-Stiftung

Unsere Gäste

Yasmin Fahimi

Dr. Hans Peter Klös

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Es ist kein Geheimnis – Deutschland wird immer älter, zudem fehlen immer häufiger Fachkräfte. Firmen rufen nach Experten, jedoch tut sich die Politik schwer mit unbürokratischen Lösungen – zum Beispiel bei der Integration von Flüchtlingen. Arbeitsmarktexperten suchen dazu gegenwärtig in Berlin nach Lösungen.

    Beitrag:

    Eine der Hürden bei der erfolgreichen Integration ist die deutsche Sprache. Mit schnellen und speziellen Kursen sollen potenzielle Arbeitnehmer auf ihre Jobs vorbereitet werden. Dafür muss Geld her, fordert SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi:

    O-Ton: Wir machen uns dafür stark, dass wir mehr Finanzmittel bekommen für die notwendigen Sprachkurse. Das ist die erste und wichtige Integrationsleistung, die wir sicherstellen müssen. Und ich hoffe doch sehr, dass Wolfgang Schäuble diese gesellschaftliche Herausforderung höher schätzt als seine schwarze Null. – Länge 16 sec.

    Autsch, das ist harter Tobak! Aber ohne Sprache geht es nicht, sagt auch Hans-Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Und vor allem: Es muss schnell gehen. Denn Unternehmen suchen händeringend Spezialisten – die entsprechend ausgebildet werden sollen:

    O-Ton: Das Thema Qualifizierung und Bildung, betriebliche Ausbildung setzt eine klare Orientierung voraus. Es gibt Lehrjahre, die müssen eingeplant werden. Da muss man Ausbildungspläne machen. Da kann man keine Zeit verlieren. – Länge 11 sec.

    Für Arbeitsmarkt-Experten kann hier die Zeitarbeit viel leisten. Noch sind entsprechende Angebote an Flüchtlinge schwierig – dabei ist gerade die Zeitarbeit ein sehr flexibles Instrument zur Integration, sagt Gerd Galonska, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG-Holding:

    O-Ton: Wir haben in der Zeitarbeit einen relativ hohen Dienstleistungsanteil. Und das ist auch etwas, was bei der Arbeitsmarktintegration in vielen Fällen nicht über klassische Ausbildung gesteuert wird, sondern durch Erprobung. Und damit ist Zeitarbeit ein ideales Feld, das auch anzugehen. – Länge 16 sec.

Talente, die brach liegen. Fachkräfte, die nicht eingesetzt werden. Menschen, die gerne arbeiten möchten. Flüchtlinge in Deutschland dürfen sich theoretisch nach drei Monaten eine Arbeit suchen. Aber der Weg in einen Job ist selbst für Menschen mit guter Ausbildung voller Hürden. Führende Wirtschaftsvertreter setzen sich dafür ein, Flüchtlingen schneller eine Arbeitserlaubnis zu erteilen, die Regeln zur Arbeitsaufnahme allgemein zu lockern und somit Flüchtlingen bereits nach einem Monat, zu gestatten, eine Arbeit aufzunehmen.

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, hat sich außerdem für einen Abschiebeschutz für Flüchtlinge in Ausbildung ausgesprochen, sofern ein Ausbildungsvertrag vorliegt. Nicht nur beim Thema Ausbildung müsste es klare Regeln und Planungssicherheit geben. Wie lässt sich die Integration in Arbeit verbessern? Wie kommen wir zu schnelleren Anerkennungsverfahren? Wo gibt es Bedarfe für einen leichteren Einstieg?

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund