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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Industriestandort Deutschland - Spielräume für Flexibilität schaffen Sicherheit, schaffen Zukunft

80. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Johannes Vogel, MdB, Arbeitsmarkt- und Rentenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, und Prof. Marcel Fratzscher, Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) e.V.
von links: Johannes Vogel, MdB, Arbeitsmarkt- und Rentenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, und Prof. Marcel Fratzscher, Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) e.V.

Unsere Gäste: Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), und Johannes Vogel, MdB, FDP, Arbeitsmarkt- und Rentenpolitischer Sprecher

Unsere Gäste

Prof. Marcel Fratzscher

Johannes Vogel

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Sorgt die neue Bundesregierung auch weiterhin für erfolgreiche Rahmenbedingungen für den Industriestandort Deutschland? Gibt sie Industrie und Mittelstand eine Vision? Arbeitsmarkt-Experten sind skeptisch. Bei der Bildung müsse mehr getan werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

    Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    O-Ton: Was den Arbeitsmarkt betrifft, bleibt der Koalitionsvertrag noch relativ vage. – Länge 4 sec.

    … sagt Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Denn die große Frage bleibt: Wie ermöglicht man mehr Menschen eine Teilhabe an der guten wirtschaftlichen Lage. Beispiel 1: Chancen für Arbeitslose. Oder – Beispiel 2:

    O-Ton: Wie kann es gelingen, dass Arbeit sich wieder mehr lohnt. Denn Deutschland hat einen ungewöhnlich großen Niedriglohn-Bereich und auch hier den Menschen die Möglichkeit zu geben, über bessere Einkommen besser für sich und ihre Familie sorgen zu können, das sind für mich die zwei zentralen Herausforderungen. – Länge 20 sec.

    Johannes Vogel, Arbeitsmarkt- und Rentenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, verteilt dann auch eine schlechte Note für den Koalitionsvertrag:

    O-Ton: Keinesfalls besser als ausreichend Minus. Insgesamt passiert mir einfach zu wenig, es ist zu viel „weiter so“, zu wenig Zug bei den Zukunftsthemen. – Länge 10 sec.

    3,5 Milliarden Euro für die Bildung, so Vogel weiter, ist einfach nicht ausreichend. Wenn in der abgelaufenen Legislaturperiode mit fünf Milliarden deutlich mehr veranschlagt wurde. Ähnlich zögerlich verhalte sich die künftige Regierung bei Themen wie Digitalisierung oder Migration, sagt Gerd Galonska von der PEAG-Unternehmensgruppe.

    O-Ton: Das wäre die große Chance, die man auch in dieser Konstellation in dieser Regierung hat, zu sagen: Wir machen einen großen Sprung, wir riskieren auch etwas, weil wir da auch eine entsprechende gesellschaftliche Mehrheit hinter uns haben, um im Endeffekt sagen zu können: Wir schaffen einen Rahmen für Veränderung auch in den Köpfen. – Länge 20 sec.

Steht die neue Regierung, aber vor allen Dingen, definiert sie die richtigen Rahmenbedingungen für unseren Industriestandort Deutschland? Die Arbeitskosten sind von entscheidender Bedeutung und sie sind leider in den vergangenen Jahren schneller angewachsen als im EU-Durchschnitt. 

Im gleichen Maße konnte die Produktivität nicht steigen. Zudem haben sich die Tarifparteien der Metall- und Elektrobranche in Baden-Württemberg am Anfang des Monats auf einen Abschluss verständigt, der nicht von allen Wirtschaftsvertretern positiv gesehen wird. Deutschland blickt nach wie vor einem starken Fachkräftemangel entgegen.

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund