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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Mitarbeiterbeteiligung – Ein Instrument zur Bindung von Mitarbeitern?

84. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Kai Whittaker, MdB, CDU-Bundestagsfraktion, Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, und Dr. Heinrich Beyer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Mitarbeiterbeteiligung AGP
von links: Kai Whittaker, MdB, CDU-Bundestagsfraktion, Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, und Dr. Heinrich Beyer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Mitarbeiterbeteiligung AGP

Unsere Gäste: Kai Whittaker, MdB, CDU, Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, und Dr. Heinrich Beyer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Mitarbeiterbeteiligung AGP

Unsere Gäste

Kai Whittaker

Dr. Heinrich Beyer

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Als Mitarbeiter am eigenen Unternehmen beteiligt sein? Das gibt es häufiger als man denkt – und wird in Zeiten der guten Beschäftigungslage auf dem deutschen Arbeitsmarkt immer wichtiger. Was bietet der Chef neben Gehalt und Urlaub noch? Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    Das ausschließliche Modell der Mitarbeiterbeteiligung gibt es nicht, sondern viele verschiedene Modelle. Mal geschieht das über Aktien, mal über stimmrechtslose Anteilsscheine. Auch die PEAG-Unternehmensgruppe beteiligt ihre Kollegen am Gewinn – und jährlich werden es mehr. Dr. Benedikt Jürgens:

    O-Ton: Wir haben im letzten Jahr eine Beteiligungsquote von 67 Prozent gehabt, das war die höchste bis jetzt. Und ich glaube, nach zehn Jahren haben es alle verstanden, dass es sich lohnt. Sie können zum Beispiel einen Anteilsschein von 200 Euro erwerben. Wenn Sie zum Beginn der Beteiligungsgesellschaft dabei gewesen sind, hat sich der Wert bis heute vervierfacht. - Länge 16 sec.

    Sollte die Wirtschaft mal wieder schlechter laufen, dann ist das Geld nicht weg – es erfolgt nur keine Ausschüttung. Sogar im Falle einer Insolvenz ist die Beteiligung geschützt. Im Zuge der Rentendebatte führt kein Weg an solchen Modellen vorbei, sagt der Unionsabgeordnete Kay Whittaker:

    O-Ton: Weil wir mehr Kapital brauchen in Zukunft, aber auch, weil ich davon überzeugt bin, dass wir gucken müssen und die Menschen mehr am Kapital in Deutschland zu beteiligen. - Länge 9 sec.

    Zugleich macht er deutlich: Eine Einflußnahme auf das Unternehmen sei nicht wünschenswert. Die Gefahr sieht Dr. Heinrich Beyer, Geschäftsführer des Bundesverbands Mitarbeiterbeteiligung AGP, nicht:

    O-Ton: Es gibt Szenarien, wo man sagt, dass in Aktiengesellschaften bei mehr als 10 oder 15 Prozent Beteiligungsrechten bei den Mitarbeitern eine Verschiebung der Verhältnisse stattfinden könnte. Aber da sind wir meilenweit entfernt von. - Länge 14 sec.

    Möglicherweise könnte eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen sogar dazu führen, dass man sich länger an die eigene Firma bindet – Chefs müssten nicht so aufwändig Mitarbeiter suchen.

Vor dem Hintergrund der guten Beschäftigungslage auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich ein Begriff weiter in den Vordergrund geschoben, der des Arbeitnehmermarktes. Unternehmen werden daher zukünftig bei der Rekrutierung ihres Personals den Mitarbeiter/innen Angebote machen, die die Bindung an das eigene Unternehmen verbessern.

Neben Gehalt, Freizeitausgleich und Vertrauensarbeitszeit bietet auch das Modell der Mitarbeiterbeteiligung attraktive Möglichkeiten. Nicht zuletzt ungünstige rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen sind Gründe dafür, dass sich dieses Konzept in der Unternehmenspraxis noch nicht breitflächig durchgesetzt hat. Was muss sich ändern?

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund