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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Rechtsruck – Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstandort Deutschland

148. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Andreas Schmincke, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH, Jens Peick, für die SPD im Bundestag und dort Mitglied in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales sowie Wirtschaft und Energie, Dr. Knut Bergmann, Leiter Kommunikation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), und Moderator Gerhard Schröder
von links: Andreas Schmincke, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH, Jens Peick, für die SPD im Bundestag und dort Mitglied in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales sowie Wirtschaft und Energie, Dr. Knut Bergmann, Leiter Kommunikation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), und Moderator Gerhard Schröder

Unsere Gäste: Dr. Knut Bergmann, Leiter Kommunikation des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, und Jens Peick, MdB, SPD, Ausschüsse für Arbeit und Soziales sowie Wirtschaft und Energie

Unsere Gäste

Dr. Knut Bergmann

Jens Peick

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Mehr Zustimmung für rechte Parteien – zuletzt auch bei den Landtagswahlen in Deutschland. Doch was bedeutet dieser politische Rechtsruck eigentlich für die Wirtschaft? Für Jobs, für Fachkräfte und für unseren Wohlstand? Experten warnen: Die Folgen könnten weit über die Politik hinausgehen.

    Beitrag:

    O-Ton Jens Peick: „Der Rechtsruck ist ein großes Problem für unsere deutsche Wirtschaft. Da gibt es viele Forderungen, die sagen, wir wollen die Wirtschaft abschirmen – das wird nicht funktionieren. Wir sind Exportnation, wir brauchen globale Märkte. Und es ist auch ein großes Problem für Fachkräfte, wenn wir Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen wollen.“ – sagt SPD-Politiker Jens Peick.

    Deutschlands Wirtschaft lebt von Offenheit – beim Handel und bei Fachkräften. Ökonomen warnen, ein möglicher EU-Austritt hätte drastische Folgen. Das belegen auch Berechnungen vom Institut der deutschen Wirtschaft, so Dr. Knut Bergmann:

    O-Ton Knut Bergmann: „Die Bundesrepublik würde auf fünf Jahre ungefähr 700 Milliarden Euro an Wohlstand verlieren.  Wir würden negative Wachtumseffekte auf 5 Jahre haben von über 5 % und damit stünden dann ungefähr zweieinhalb Millionen Arbeitsplätze auf dem Spiel.“

    Ein solcher Kurs hätte also massive wirtschaftliche Folgen für Deutschland.

    Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Zuwanderung hoch, betont Andreas Schmincke vom Personaldienstleister, der PEAG Holding GmbH:

    O-Ton Andreas Schmincke: „Ich glaube, es muss eine sofortige Möglichkeit einer Arbeitserlaubnis geben. Und wir müssen Menschen, die aus dem Ausland kommen, in Deutschland helfen und ohne Vorurteile aufeinander zugehen.“

    Denn klar ist: Ohne Fachkräfte aus dem Ausland wird Deutschlands Wirtschaft kaum wachsen können.

Das politische Koordinatensystem verschiebt sich nach rechts, international und auch hierzulande - im Osten wie im Westen. Im Superwahljahr 2026 wächst die Sorge vor den Auswirkungen auf demokratische Stabilität, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Standortattraktivität, Investitionen und Fachkräftesicherung. Ökonomen befürchten, dass rechtspopulistische Einflüsse die Anwerbung von Fachkräften erschweren, die betriebliche Mitbestimmung schwächen und die soziale Sicherheit gefährden. 

Wie wirken sich politische Verschiebungen auf Unternehmensentscheidungen, Tarifbindung und den Wirtschaftsstandort Deutschland aus? Woher kommt die Zustimmung zu rechtspopulistischen Inhalten? Was ist rechte Wirtschafts- und Arbeitspolitik, wer profitiert von ihr, wer verliert? Welche internationalen Erfahrungen gibt es aus Ländern mit rechtsgerichteten Regierungen? Und wie stabil ist überhaupt die Brandmauer in Unternehmen, Verbänden und der Politik? Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit:

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund