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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Reform des Befristungsrechts – Welche Auswirkungen hat dies auf Betriebe und Beschäftigte?

91. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Moderator Daniel Goffart und Dr. Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
von links: Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Moderator Daniel Goffart und Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Unsere Gäste: Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit a.D., Vorsitzender des INSM-Kuratoriums, und Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Unsere Gäste

Dr. h.c. Wolfgang Clement

Oliver Zander

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Arbeitsmarktexperten laufen derzeit Sturm gegen ein Vorhaben der Großen Koalition. Demnach wollen die Regierungsparteien Befristungen in Arbeitsverträgen deutlich beschränken. Während die einen diese Befristungen als arbeitnehmerfeindlich einstufen, sehen andere mit diesem Schritt die notwendige Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt gefährdet. Mehr dazu jetzt.

    Beitrag

    Wir brauchen mehr Flexibilität – gerade als Exportnation, wird Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall, nicht müde zu betonen:

    O-Ton: Wir müssen immer gucken, dass wir im internationalen Wettbewerb stehen. Andere Länder haben andere Rechtsordnungen. Und da muss man sehr aufpassen, dass man nicht die Unternehmen totreguliert und ihnen jegliche Flexibilität nimmt. Das wäre schlecht. - Länge 13 sec

    Aber auch für Beschäftigte ist mehr Flexibilität von Vorteil. Viele befristete Arbeitsverhältnisse wurden in dauerhafte Jobs umgewandelt. Nun könnten Unternehmen deutlich zurückhaltender werden, wenn die Nachfrage sinkt. Wolfgang Clement, als früherer Wirtschafts- und Arbeitsminister einer der Architekten der Reformen der Schröder-Regierung, blickt mit Sorge auf die Pläne:

    O-Ton: Wir beschneiden die unternehmerische Handlungsfähigkeit. Wir wissen offensichtlich nicht mehr in Deutschland, dass letztlich aller Wohlstand von unternehmerischem Handeln abhängt – und nicht vom Arbeitsrecht. - Länge 12 sec.

    Die Pläne sehen vor, dass Arbeitgeber mit mehr als 75 Beschäftigten nur noch maximal 2,5 Prozent der Belegschaft sachgrundlos befristen können und dies für die Dauer von 18 statt bislang von 24 Monaten. Die PEAG-Unternehmensgruppe macht noch auf ein weiteres Problem aufmerksam. Was passiert mit Transfergesellschaften, fragt Geschäftsführer Sven Kramer:

    O-Ton: In der Praxis würde das bedeuten, dass man Menschen, die in Transfergesellschaften wechseln, unbefristet einstellen müsste. Aber eine Transfergesellschaft ist nicht dazu da, Menschen unbefristet zu beschäftigen. Es geht darum, Menschen befristet zu begleiten auf dem Weg zu einer neuen Beschäftigung. - Länge 17 sec. 

In Ihrem Koalitionsvertrag verständigten sich die Regierungsparteien auf deutliche Beschränkungen der Befristungsmöglichkeiten von Arbeitsverträgen. So sollen Arbeitgeber mit mehr als 75 Beschäftigte nur noch 2,5 Prozent der Belegschaft sachgrundlos befristen können und dies für die Dauer von 18 statt bisher 24 Monate. 

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund