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Rente - Wen betrifft welches Modell?

39. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Moderatorin Eva Quadbeck, Dr. Peter Schwark, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Hauptgeschäftsführung, und Christian von Stetten, MdB, CDU, Mittelstandspolitischer Sprecher und PKM-Vorsitzender
von links: Moderatorin Eva Quadbeck, Dr. Peter Schwark, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Hauptgeschäftsführung, und Christian von Stetten, MdB, CDU, Mittelstandspolitischer Sprecher und PKM-Vorsitzender

Unsere Gäste: Christian von Stetten, MdB, CDU, Mittelstandspolitischer Sprecher und PKM-Vorsitzender, und Dr. Peter Schwark, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Hauptgeschäftsführung

Unsere Gäste

Christian von Stetten

Dr. Peter Schwark

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Anmoderation: Für das verabschiedete Rentenpaket der Großen Koalition gilt nach Meinung der Kritiker: Es ist extrem teuer und wenig effizient. Bei einer Veranstaltung der PEAG Personalberatung in Berlin wurden Lösung debattiert - Tenor: Die Wohltaten für die Älteren gehen zu Lasten der Jüngeren. 

    Beitrag:

    Die bei der PEAG-Debatte versammelten Fachleute fanden nur harte Worte für die Rente mit 63. Dr. Peter Schwark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft:

    O-Ton: Es ist eine Rolle rückwärts, die wir in der Rentenpolitik sehen. Die Politik hat die Bevölkerung eingeschworen auf die Rente mit 67, wir müssen insgesamt länger arbeiten, wenn wir uns das längere Leben auch im Ruhestand leisten wollen. Und der demografische Wandel kommt dazu. Es werden weniger Kinder geboren, es gehen mehr Leute in den Ruhestand, deshalb brauchen wir einen nachhaltigen Ansatz in der Rentenpolitik. Das aktuelle Rentenpaket bedeutet hier eine Rolle rückwärts, leider. - Länge 23 sec.

    Wer wann in Rente geht müsse an die Lebenserwartung und die Entwicklungen bei den Beitragszahlern geknüpft werden. Für den Vorsitzenden des Parlamentskreises Mittelstand im Bundestag, den CDU-Abgeordneten Christian von Stetten, ist das derzeitige Paket - so wörtlich - Klientelpolitik für eine kleine Gruppe von Arbeitnehmern. Darum habe er auch gegen das Paket gestimmt:

    O-Ton: Man überlegt sich natürlich genau als Koalitionsabgeordneter, ob man gegen eigene Gesetze stimmt. Aber wir haben in den Expertenanhörungen klar gemacht bekommen, entweder können wir den Generationenvertrag einhalten oder den Koalitionsvertrag. Und für mich war der Generationenvertrag dann doch wichtiger, weil ich nicht wollte, das zukünftige Generationen durch dieses Paket besonders belastet werden. - Länge 24 sec.

    Zudem sei das Rentenpaket auch ein falsches Signal an die Nachbarn in Europa, betonte von Stetten in der PEAG-Personaldebatte.

Der Bundestag stimmte in der vergangenen Woche über das Rentenpaket von Union und SPD ab. Kernelemente sind die abschlagsfreie Rente mit 63 und die Mütterrente. Insgesamt summieren sich die Kosten des Pakets bis 2030 auf einen unteren, dreistelligen Milliardenbetrag. „Dieses Rentenpaket hilft nur Älteren“, machte daraufhin der Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft im Interview mit der Rheinischen Post deutlich. Das Paket ist unzureichend geprüft, ungerecht, zu teuer und berücksichtigt nicht die Bedürfnisse der nächsten Generation. Ihre eigene Rente sinkt, ihre Beiträge steigen und sie müssen immer mehr Ältere versorgen.

In Zeiten des demografischen Wandels scheinen diese Entscheidungen nicht nachvollziehbar, denn die vorhandenen Reserven der Rentenkassen werden für langfristig wirkende Rentenerhöhungen in kurzer Zeit aufgebraucht sein. Sinkende Beschäftigten- und steigende Rentnerzahlen fordern ein anderes Rentenmodell, damit Beitrags- und Steuererhöhungen auch tragbar bleiben und Leistungskürzungen weitgehend vermieden werden können. Welches Modell wäre aber zukunftsfähig? 

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund