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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Rentenpaket – Mit welchen Belastungen hat die nachfolgende Generation zu rechnen?

50. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Moderatorin Ute Welty, Prof. Dr. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute, und Dr. Dietmar Bartsch, MdB, stellv. Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE
von links: Moderatorin Ute Welty, Prof. Dr. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute, und Dr. Dietmar Bartsch, MdB, stellv. Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE

Unsere Gäste: Dr. Dietmar Bartsch, MdB, stellv. Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, und Prof. Dr. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute

Unsere Gäste

Dr. Dietmar Bartsch

Prof. Dr. Bert Rürup

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Ein knappes Jahr ist das Rentenpaket der Großen Koalition Gesetz. Die Finanzierung der vereinbarten Maßnahmen – wie die Rente mit 63 oder die Mütterrente – sind zu Ungunsten der jüngeren Generation auf die lange Bank geschoben worden. Wie also weiter – Antworten dazu jetzt.

    Beitrag:

    Prof. Bert Rürup ist der deutsche Rentenpapst – und sein Rezept zur Absicherung im Alter besteht weiterhin aus drei Teilen.

    O-Ton: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung neben der Krankenversicherung, das ist das erste, was man macht. Das zweite, was man machen sollte, ist eine Kapitallebensversicherung zur Absicherung des Ehepartners. Und so mit 40,50 sollte man Wohneigentum anstreben – d.h. man sollte Rentenbausteine machen. Aber NIE so viel machen, dass man zu wenig zum guten Leben hat. – Länge 25 sec

    Linkspolitiker Dietmar Bartsch plädiert für eine Mindestrente, die den Lebensstandard sichert. Die Beitragsbemessungsgrenze müsse angehoben und langfristig abgeschafft werden:

    O-Ton: Wir müssen uns auch verständigen, was uns das Alter wert ist. Denn es wird umfangreiche Aufwendungen aus dem Bundeshaushalt erfordern. – Länge 10 sec.

    PEAG-Geschäftsführer Gerd Galonska zog das Fazit: Reformen seien unvermeidlich, allerdings erst in einer Krisensituation umsetzbar.

    O-Ton: Nur dann werden die politischen Kräfte überhaupt in der Lage sein, etwas neu zu regeln – im Vergleich zu heute. Weil sie dann auch in der Lage sein werden, den Wählern begreifbar zu machen, dass es Einschränkungen geben muss. – Länge 14 sec.

Bundespräsident Joachim Gauck forderte in diesem Jahr, in einer Rede in Berlin, die schwarz-rote Koalition und die Wirtschaft auf, den Umbau der Arbeitswelt so zu gestalten, dass ältere Menschen länger im Berufsleben verbleiben können. Auch das Rentenpaket sollte unter diesem Aspekt neu betrachtet werden, denn es widerspricht dem politisch und gesellschaftlich gesetzten Ziel der Generationengerechtigkeit und stellt die nachfolgenden Generationen vor große Schwierigkeiten. 

Welche Wege müssen eingeschlagen werden, um zukünftigen RentnerInnen und auch zukünftigen ArbeitnehmerInnen eine finanzielle Sicherheit zu geben? Welche Rentenmodelle wären denkbar, wenn unter anderem die Lebensarbeitszeit neu strukturiert und wir von einer „lang lebenden“ zu einer „lang lernenden“ Gesellschaft werden?

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund