Direkt zu den Inhalten springen
Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Welche Wachstumsimpulse braucht der deutsche Mittelstand?

33. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Moderatorin Birgit Marshall, Johannes Jakob, Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Abteilung Arbeitsmarktpolitik, und Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion
von links: Moderatorin Birgit Marshall, Johannes Jakob, Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Abteilung Arbeitsmarktpolitik, und Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion

Unsere Gäste: Johannes Jakob, Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Abteilung Arbeitsmarktpolitik, und Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion

Unsere Gäste

Johannes Jakob

Dr. Joachim Pfeiffer

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Der Koalitionsvertrag in Berlin ist unterschrieben. Zwar müssen die Genossen noch extra darüber abstimmen, aber Union und SPD sind angesichts ihres 180 Seiten starken Papiers zufrieden. Bei der Wirtschaft hält sich die Freude über die Einigung aber in Grenzen. Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    Sven Kramer, Geschäftsführer der PEAG Personal GmbH, ist ein Mann der klaren Worte. Wie hat er den Koalitionsvertrag aufgenommen?

    O-Ton: Mit Unverständnis. Weil Sachen geregelt wurden, die nicht geregelt werden mussten. – Länge 5 sec.

    Beispiel Zeitarbeit. Die im Koalitionsvertrag vorgesehene Regulierung der Zeitarbeit sei völlig unnötig. Eine Woche vor der Bundestagswahl war der Flächentarifvertrag neu verhandelt worden:

    O-Ton: Da ist die Unterschrift von allen Mitgliedsgewerkschaften des DGB drunter. Offensichtlich war man mit dieser Regelung sehr zufrieden. Darüber hinaus haben wir die Branchenzuschlagtarifverträge in allen relevanten Branchen vereinbart. Deswegen ist es mir völlig unverständlich, warum der Gesetzgeber hier aktiv werden will. – Länge 17 sec

    Ähnliches gilt für die Fristen bei der Zeitarbeit. Künftig soll nach maximal 18 Monaten Schluss sein – Chefs werden gezwungen, sich von qualifizierten und im Vergleich zu Festangestellten gleichwertig bezahlten Arbeitnehmern zu trennen, sagt Sven Kramer.

    O-Ton: Ich muss jetzt meinen Mitarbeitern sagen: Dein Einsatz ist beendet, obwohl der Kunde ihn gern behalten würde, obwohl der Mitarbeiter gern dort eingesetzt sein würde. Aber der Gesetzgeber sagt nein! Es kommt dann übrigens nicht dazu, dass die Mitarbeiter von den Kunden übernommen werden. Sondern die Leute werden abgemeldet, gehen zurück zum Zeitarbeitsunternehmen. Der hat das Problem, die Leute woanders einsetzen zu müssen und der Arbeitsplatz bei dem Kunden wird durch einen anderen Zeitarbeitnehmer besetzt! – Länge 27 sec.

    Kramers Fazit: Das ist schlichtweg nicht zu Ende gedacht.

Wenn Motoren für Beschäftigung, Innovationen und Wirtschaftswachstum gesucht werden, rückt der Mittelstand in den Fokus. Er ist bislang gut durch die europäische Krise gesteuert und mittelständische Firmen konnten viel zu den kräftigen Beschäftigungszuwächsen in Deutschland beitragen. Die Krise ist noch nicht ausgestanden und die Anforderungen bleiben hoch. Auch wenn in Deutschland die Konjunktur wieder etwas anzieht, dürfte es noch geraume Zeit dauern, bis die Wirtschaft in der Eurozone wieder in Fahrt ist. Zudem fordert der zweifache Strukturwandel durch Globalisierung und Demografie die mittelständische Wirtschaft anhaltend heraus.

Klar ist, eine nachhaltige unternehmerische Personalpolitik in der alternden Gesellschaft erfordert vielfältige Investitionen: in die Rekrutierung von Talenten, in die Reputation des Unternehmens als Arbeitgeber, in die Weiterbildung der Mitarbeiter und in die Erhaltung der Arbeitsplätze. Investitionen in Weiterbildung gehören zu den wichtigsten personalpolitischen Strategien. Jedoch nehmen in KMU lediglich 28 Prozent der Beschäftigten an betrieblichen Weiterbildungen teil. Auch Themen wie die betriebliche Altersversorgung spielen eine Rolle in der Werbung um Talente, nur rund 40 Prozent der KMU bieten diese überhaupt an. Welche unterstützenden Impulse können hierbei aus der Politik kommen?

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund