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Neue Regierung, neuer Schwung - Wie viel Digitalisierung verträgt der Arbeitsmarkt?

76. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Dachverbandes, Moderator Gerhard Schröder und Thomas Jarzombek, MdB, CDU, Sprecher Digitale Agenda
von links: Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Dachverbandes, Moderator Gerhard Schröder und Thomas Jarzombek, MdB, CDU, Sprecher Digitale Agenda

Unsere Gäste: Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer beim TÜV-Dachverband in Deutschland (VdTÜV), und Thomas Jarzombek, MdB, Sprecher für Digitale Agenda der CDU/CSU-Fraktion

Unsere Gäste

Dr. Joachim Bühler

Thomas Jarzombek

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • In Berlin beraten die künftigen Koalitionäre – schwarze, grüne und gelbe Ideen sollen zu einem Regierungsprogramm verwoben werden. Digitalisierung ist dabei ein ganz großes Stichwort. Welchen Einfluss wird sie auf den Arbeitsmarkt haben? Was muss die neue Regierung tun?

    Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    Personaldienstleister wie die PEAG-Unternehmensgruppe mahnen zur Eile. Wir müssen die Probleme jetzt anpacken und beispielsweise die Arbeitszeitverordnung, die aus langen vor-digitalen Zeiten stammt, anpassen, sagt Geschäftsführer Gerd Galonska:

    O-Ton: Wenn wir jetzt diese Zwischenphase, wo es uns relativ gut geht auf dem Markt, nicht nutzen, um ihn dann anzupassen und zu verändern, dann werden wir in der Stresssituation, wenn der Arbeitsmarkt kippt und es Probleme gibt, erst recht nicht dazu kommen. – Länge 15 sec.

    Thomas Jarzombek ist Digitalexperte der Unionsfraktion im Bundestag und drückt ebenfalls aufs Tempo.

    O-Ton: Eines ist glaube ich klar: Wenn der Arbeitsmarkt nicht digitalisiert wird und wenn die Unternehmen nicht investieren in neue Technologie, dann werden sie in Zukunft nicht wettbewerbsfähig sein. Und deshalb sind die Arbeitsplätze der Zukunft nur dann zu erhalten, wenn wir uns an die Spitze dieser Bewegung setzen. – Länge 14 sec.

    Im Weißbuch „Arbeiten4.0“ hat das Arbeitsministeriums Vorschläge erarbeitet, die zukünftig von einer Mitbestimmung der Belegschaft über Arbeitsprozesse, Arbeitszeit und Arbeitsort ausgehen. Ob es sich dabei um ein Dienstleistungsunternehmen oder um ein produzierendes Gewerbe handelt, wird nicht berücksichtigt. Allerdings ist dies entscheidend. Ein Fließband wird immer im Unternehmen stehen. Wo der Programmierer aber seinen Laptop aufklappt, ist relativ unerheblich.
    Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Dachverbandes in Deutschland:

    O-Ton: Beim Thema Arbeit 4.0 sind wir längst noch nicht da, wo andere Länder sind. Wo Homeoffice selbstverständlicher Bestandteil der Arbeitswelt ist. Wo flexibles Arbeiten möglich ist – über Smartphone oder andere Dinge mehr. Da sind wir noch am Anfang, da haben wir in der letzten Legislaturperiode erste Schritte gemacht, aber das ist erst der Anfang und da müssen wir deutlich mehr Tempo rauflegen. – Länge 20 sec.

Über den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt wird seit Jahren in allen relevanten Foren ausführlich diskutiert. Im Weißbuch „Arbeiten 4.0“ hat das Arbeitsministerium Vorschläge erarbeitet, die zukünftig von einer Mitbestimmung der Belegschaft über Arbeitsprozesse, Arbeitszeit und Arbeitsort ausgehen. Eine Berücksichtigung, ob es sich dabei um ein Dienstleistungsunternehmen oder um ein produzierendes Gewerbe handelt, findet nicht statt, ist jedoch für diese Prozesse von entscheidender Bedeutung. 

Das die bisherigen Rahmenbedingungen den Veränderungen der Arbeitswelt angepasst werden sollten, ist Konsens. Auch wenn die neue Regierung noch nicht im Amt ist, sind die Erwartungen an die arbeitsmarktpolitischen Entscheider groß, hier verlässliche Anforderungen zu definieren, um den wirtschaftlichen Erfolg deutscher Unternehmen nicht zu gefährden und faire Arbeitsbedingungen für ihre Arbeitnehmer/innen zu schaffen.

Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen brauchen wir zusätzlich? Welche politischen Maßnahmen sind nunmehr notwendig und welche Forderungen werden hierzu von Unternehmen formuliert?

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund