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Wirtschaft 4.0: Was muss nach der Wahl passieren, um die Arbeitskräfte fit für die Zukunft zu machen?

Pressemeldung

Fachkräftesicherung muss bei den Überlegungen zur Weiterbildung im Fokus stehen, denn eine Qualifikation am Bedarf der Unternehmen vorbei hilft niemandem.

Bei der 75. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin diskutierten Dr. Achim Dercks, stellevertretender Hauptgeschäftsführer bei der Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, zum Thema „Wirtschaft 4.0: Was muss nach der Wahl passieren, um die Arbeitskräfte fit für die Zukunft zu machen?".

Ein Blick in die Wahlprogramme der Parteien offenbart: Die Notwendigkeit von Qualifizierung und Weiterbildung in Zeiten von Arbeit 4.0 ist unbestritten. So erkennt die SPD in ihrem Wahlprogramm an, dass regelmäßige Weiterbildung Standard werden muss. Die CDU beabsichtigt eine „Nationale Weiterbildungsstrategie“, gemeinsam mit Arbeitgebern, Gewerkschaften und zuständigen Stellen, zu erarbeiten. Die FDP möchte die Bürgerinnen und Bürger über Weiterbildungsprogramme fit für den digitalen Wandel machen und die Grünen eröffnen den Menschen neue Perspektiven, in dem sie Qualifizierung und Weiterbildung als wirksame Instrumente nutzen, um Sicherheit zu vermitteln. Was aber sollte hierfür nach der Wahl umgehend angegangen werden? 

„Durch den demographischen Wandel, die anhaltend gute Beschäftigungsentwicklung und die zunehmende Digitalisierung rückt die Fachkräftesituation stärker in den Fokus“, betont Detlef Scheele. „Vor diesem Hintergrund gewinnt berufliche Weiterbildung zunehmend an Bedeutung, daher empfiehlt die Bundesagentur für Arbeit von der neuen Regierung eine finanzielle Besserstellung von Teilnehmenden während abschlussbezogener Weiterbildungen. Darüber hinaus müssen die Jobcenter finanziell besser ausgestattet werden.“ 

„Fachkräftesicherung muss bei den Überlegungen zur Weiterbildung im Fokus stehen, denn eine Qualifikation am Bedarf der Unternehmen vorbei hilft niemandem“, kontert Dr. Achim Dercks: „Betrieblicher Bedarf muss Richtschnur für erfolgreiche berufliche Weiterbildung sein, deshalb: Vorsicht mit Überlegungen, Weiterbildung staatlich steuern zu wollen. Statt neue individuelle Rechtsansprüche auf Weiterbildung einzuführen, lieber über finanzielle Anreizmechanismen nachdenken, um die Menschen individuell und bedarfsorientiert auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten.“

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund