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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Das deutsche Jobwunder - Ein Phänomen auf tönernen Füßen? 63. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Moderatorin Martina Fietz, Peter Weiß, MdB, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundesfraktion, und Prof. Dr. Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter „Prognose und Strukturanalyse‘‘ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
von links: Moderatorin Martina Fietz, Peter Weiß, MdB, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundesfraktion, und Prof. Dr. Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter „Prognose und Strukturanalyse‘‘ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Die Bundesagentur für Arbeit meldet seit Monaten Rekordwerte bei den Beschäftigtenzahlen. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt scheint durch nichts zu stoppen zu sein. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles lobte kürzlich, der Arbeitsmarkt sei in „bester Verfassung“ und jeden Monat gäbe es mehr Menschen, die „gute Arbeit“ fänden.

Sieht die sozialdemokratische Ministerin das richtig? Kritiker verweisen darauf, dass die positiven Zahlen am Arbeitsmarkt vor allem darauf zurückzuführen seien, dass viele Menschen in Teilzeitjobs beziehungsweise Minijobs arbeiten. Zu dieser Gruppe zählen auch Erwerbstätige, die in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten und trotz Arbeit am Existenzminimum leben.

Kann diese Entwicklung in Zeiten überproportionaler Überstunden überhaupt positiv gesehen werden? Ist die frohe Botschaft vom Jobwunder am Ende nicht mehr als der schöne Name einer weniger erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik? Fehlen der Regierungskoalition Antworten auf die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt?

Unsere Gäste

Prof. Dr. Enzo Weber

Peter Weiß

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Die Bundesagentur für Arbeit meldet seit Monaten Rekordwerte bei den Beschäftigtenzahlen. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt scheint durch nichts zu stoppen zu sein. Oder doch?

    Was ist mit der Integration von Flüchtlingen oder Langzeitarbeitslosen? Fragen, über die in Berlin viel diskutiert wird. Mehr dazu jetzt:

    Beitrag:

    Der Arbeitsmarkt ist robust, es gibt auch zahlreiche unbesetzte Stellen. Allerdings: Sie können teilweise nicht besetzt werden, es scheitert an der Qualifikation, sagte Angelika Preiß von der PEAG Unternehmensgruppe:

    O-Ton: Das Motto ´lebenslanges Lernen´ wird immer wichtiger und wird den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen. Das muss möglichst früh schon ansetzen, d.h. wer schon aus der Schule kommt mit einem Leistungsdefizit, mit einem Lerndefizit, der wird es später immer schwerer haben, das aufzuholen. Wir müssen möglichst früh beginnen, für einen möglichst guten Start zu sorgen. – Länge 18 sec.

    Das erfordert nach Ansicht von Arbeitsmarktforscher Prof. Enzo Weber von der Uni Regensburg auch eine besondere Förderung – beispielsweise, um Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren:

    O-Ton: Das bedeutet aber auch, ihn in dem Prozess zu begleiten, damit er die Hürden entsprechend nimmt. Und auch dann, wenn er in die erste Beschäftigung kommt, ihn noch weiter zu begleiten und mit dem Arbeitgeber in Kontakt zu bleiben. Denn da bleiben einfach viele Menschen wieder hängen und sind dann sofort wieder da. – Länge 15 sec.

    Damit sie nicht beim Jobcenter sofort „wieder da“ sind, bedarf es eben besonderer Lösungen. Dennoch wird auch mit viel Förderung nicht aus jedem Langzeitarbeitslosen ein Ingenieur:
    Peter Weiß, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion im Bundestag:

    O-Ton: Es gibt eben Menschen, die dauerhaft in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind. Aber für das, was sie noch an Leistung erbringen können, finde ich, kann man auch Arbeitsmöglichkeiten schaffen. Letztlich sind wir da weiter im Experimentierstadium, nach den Rezepten zu suchen, die uns helfen, die verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit aufzubrechen. – Länge 20 sec.

Sie sind Mitglied der Geschäftsleitung oder für Personal verantwortlich? Besuchen Sie doch unsere PEAG Personaldebatte zum Frühstück

Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

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