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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Die USA auf Kurswechsel - Auswirkungen auf Export und Arbeitsmarkt in Deutschland? 71. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Dr. Josef Braml, USA-Experte Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), und Gerhard Handke, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)
von links: Dr. Josef Braml, USA-Experte Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), und Gerhard Handke, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)

Seit der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten steht das transatlantische Bündnis auf dem Prüfstand. Trumps wirtschafts- und handelspolitische Pläne hinterlassen Stirnrunzeln und Sorgenfalten bei Europas Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft. Noch verzeichnet der deutsche Arbeitsmarkt ein Rekordhoch, doch bereits Ende 2016 hatte sich die Dynamik spürbar verlangsamt. In der deutschen Industrie – unserer Vorzeigebranche – sind kaum noch Stellenzuwächse zu erkennen. Das steht im harten Gegensatz zu den enormen Erfolgen der deutschen Exportwirtschaft.

Es war jedoch nur eine Frage der Zeit, bis Donald Trump Deutschland und seine Firmen deswegen an den Pranger stellen würde. Der neue Amtsinhaber im Weißen Haus denkt offensichtlich, dass er mit der Aussage „America first“ seine Handelspartner zu Neuverhandlungen aller Art drängen könne, da sie ein größeres Interesse am Freihandel hätten als seine USA. Welche Auswirkungen könnten Trumps nationalistische Wirtschafts- und Handelspolitik auf deutsche Industrieunternehmen, deren Exporte und Arbeitsplätze haben?

Unsere Gäste

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Gerhard Handke

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • SPD-Kanzlerkandidat Schulz hat für Menschen ohne Job ein längeres Arbeitslosengeld vorgeschlagen. Bedingung: Sie müssen sich weiterbilden lassen. Ist dies nur Wahlkampf oder hat der Vorschlag tatsächlich eine realistische Chance?

    Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    Angelika Preiß von der PEAG-Unternehmensgruppe begrüßt den Schulz-Vorschlag erst einmal:

    O-Ton: Positiv hervorzuheben ist, dass das Thema Weiterbildung erst einmal ganz oben auf der Agenda einer Partei steht, jetzt im Wahlkampf. – Länge 8 sec.

    Die SPD stellt sich das Modell künftig wie folgt vor: Das neue Arbeitslosengeld Q wird nicht auf die Bezugsdauer des ALG I angerechnet. Das neue ALG sollen demnach Arbeitslose für die Dauer einer Weiterqualifizierung erhalten. Auf diese Weiterbildung besteht nach drei Monaten ohne Job ein Anspruch. Gedacht ist an eine längere Qualifizierung bis hin zum Nachholen eines Berufsabschlusses.

    O-Ton: Dass es für diese auch langfristigen und mühevollen Qualifizierungen auch Anreize und Absicherungen geben muss, das liegt auf der Hand. Und das ist ja in dem Vorschlag auch vorgesehen. – Länge 12 sec.

    Zudem will die SPD die Voraussetzungen für den Bezug von Arbeitslosengeld I absenken. Erforderlich sollen statt zwölf Monaten sozialversicherungspflichtiger Arbeit in zwei Jahren künftig zehn Monate in drei Jahren sein. Lob für die Vorschläge kam von den Grünen, Kritik von der Linkspartei und der Union. Allerdings erwartet Angelika Preiß auch noch deutlich Korrekturen in den einzelnen Altersgruppen.

    O-Ton: Ich denke, man muss auch unterschiedliche Altersgruppen in der Arbeitslosigkeit unterschiedlich behandeln. Ältere Arbeitnehmer kurz vor der Rente mit einer langfristigen Qualifizierungsmaßnahme zu versorgen, ist sicher nicht der richtige Ansatz, so wird es bestimmt nicht umgesetzt. Ich denke, man wird auch die jugendliche Arbeitslosen viel stärker in den Blick nehmen müssen als das jetzt in dem Vorschlag auftaucht. – Länge 22 sec.

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Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

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