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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Deutsche Energiewende – Jobmotor oder Jobkiller? 62. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Moderator Thomas Kröter, Dieter Janecek, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, und Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
von links: Moderator Thomas Kröter, Dieter Janecek, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, und Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Über die Folgen der Energiewende für Wirtschaft und Arbeitsmarkt wird heftig gestritten. Kaum eine Position, zu der sich nicht eine Gegenposition findet. Die verheißungsvollen Vorhersagen für den Arbeitsmarkt im Zusammenhang mit der Energiewende stammen vor allem aus Politik und Wirtschaft und beziehen sich insbesondere auf die erneuerbaren Energien. Industrie- und Handwerksbetriebe sowie Dienstleister können durch die Umstellung im Energiesektor einen hohen Bedarf an Arbeitskräften vermelden. Viele Einflussfaktoren sind jedoch noch nicht absehbar. Die deutsche Solarbranche, zum Beispiel, hat die Billigkonkurrenz nicht überlebt. 

Sind die erneuerbaren Energien also Jobmotor oder ein Jobkiller? Werden dort mehr Arbeitsplätze geschaffen, als bei Kohle und Atom wegfallen? Droht uns gar die schleichende De-Industrialisierung? Oder bewirkt die Energiewende genau das Gegenteil? 

Unsere Gäste

Dr. Hubertus Bardt

Dieter Janecek

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Über die Folgen der Energiewende für Wirtschaft und Arbeitsmarkt wird heftig gestritten. Vieles ist noch nicht absehbar – und die Frage, die sich immer wieder stellt, lautet: Sind die erneuerbaren Energien also Jobmotor oder ein Jobkiller?

    Beitrag:

    350.000 Arbeitsplätze hat die Energiewende geschaffen. Allerdings sind auch Jobs in anderen Industrien bedroht. Für die Grünen trotzdem ein Erfolg. Dieter Janecek, Wirtschaftsexperte der Bündnisgrünen im Bundestag:

    O-Ton: Jetzt kommen wir gerade in so eine Phase, wo Verunsicherung vorherrscht. Es hängt auch damit zusammen, dass die Rahmenbedingungen noch nicht stimmen. Deswegen ist es auch ganz wichtig, dass das neue EEG, was jetzt kommt, diese Rahmenbedingungen schafft – damit auch der Jobmotor weiter gehen kann. – Länge 12 sec.

    Zu diesen Rahmenbedingungen sollte auch gehören, der deutschen Solarbranche wieder Leben einzuhauchen – nachdem die Billigkonkurrenz sie vom Markt verdrängt hat. Keine leichte Aufgabe, sagt Dr. Hubertus Bardt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln – und verweist auch auf die Hürden:

    O-Ton: Gleichzeitig haben wir natürlich ein Risiko bei etablierten Energieunternehmen, im Braunkohlebergbau, und auch bei den produzierenden energieintensiven Unternehmen, die höhere Kosten zu tragen haben. – Länge 12 sec.

    Sven Kramer, Geschäftsführer bei der PEAG-Unternehmensgruppe, sieht in diesem Transformationsprozess deutliche Herausforderungen für die Personaldienstleister. Denn Jobs werden sich rasant verändern.

    O-Ton: Dass wir uns sehr genau anschauen müssen, welche Bedarfe denn jetzt entstehen. Das gilt für den Bereich der Häusersanierung, die Zukunftstechnologie der Batterietechnik ist ganz relevant, das Thema Netzausbau der großen Stromtrassen von Nord nach Süd – auch wenn die Bayern das ja nicht so gern möchten – all das sind Themen, wo wir genau schauen müssen, was sind die Bedarfe am Markt, die dort entstehen – und wo finden wir diese Leute. – Länge 20 sec.

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O-Ton

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Sven Kramer