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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Fachkräftesicherung – Welchen Beitrag kann Zuwanderung leisten? 55. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Moderatorin Dr. Jacqueline Boysen, Boris Velter, Staatssekretär Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Land Berlin, und Prof. Marcel Fratzscher, Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
von links: Moderatorin Dr. Jacqueline Boysen, Boris Velter, Staatssekretär Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Land Berlin, und Prof. Marcel Fratzscher, Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Seit Jahren ist der Fachkräftemangel ein Thema, das nicht nur Unternehmen, sondern auch Politik und Medien intensiv beschäftigt. Übergreifende Lösungsansätze wurden bisher noch nicht identifiziert. Nun bietet sich eine einmalige Chance: Angesichts wachsender Zuwanderungsströme stehen mehr potenzielle Arbeitnehmer zur Verfügung als je zuvor. 

Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Arbeitsmarkt scheinen offen. Auch unsere Gesellschaft hat ein großes Interesse daran, Flüchtlinge möglichst schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) konstatiert positive Effekte für das Wirtschaftswachstum in Deutschland. 

Welche Qualifizierungen sind für die Integration dieser potenziellen Fachkräfte notwendig? Was sind die entscheidenden Integrationshemmnisse? An welchen Schnittstellen müssen Politik und Wirtschaft besser zusammenarbeiten, damit eine Integration in unseren Arbeitsmarkt gelingen kann?   

Unsere Gäste

Boris Velter

Prof. Marcel Fratzscher

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Zwischen Berlin und München ist ein heftiger Streit entbrannt – es geht um die Sicherung der Grenzen und einen handfesten Koalitionskrach. Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise wird aber auch diskutiert: Wie können Menschen schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden – um ihnen so eine Perspektive zu geben und die Folgen des massenhaften Zustroms zu bewältigen.

    Beitrag:

    Zur erfolgreichen Integration gehört Bildung und Ausbildung. Allerdings: Niemand weiß, wer da genau nach Europa strömt. Denn schon allein das Alter vieler Flüchtlinge deutet daraufhin, dass die Ausbildung noch nicht abgeschlossen sein kann. Das bedeutet, dass sie hier die Schulbank weiter drücken müssen – aber da fehlen die Strukturen und da fehlen Lehrer, konstatiert Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung:

    O-Ton: Gerade deshalb brauchen wir einen engen Schulterschluss zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen, der Politik – die meiner Ansicht nach mehr tun muss – und natürlich auch der Wirtschaft. Sie sollte eine Verpflichtung abgeben, Ausbildungsplätze zu schaffen. Das bedeutet kurzfristig auch Kosten, aber es ist auch eine riesige Chance. – Länge 18 sec.

    Diese Chance sieht auch Boris Velter, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Allerdings: Wo genau Menschen aus anderen Ländern künftig eine Beschäftigung finden können, vermag auch er nicht zu sagen – denn, wie eingangs zitiert, niemand kennt genaue Zahlen zur Bildung und Ausbildung der Flüchtlinge:

    O-Ton: Auf die Detailfragen können wir noch nicht antworten, weil uns schlichtweg das Wissen fehlt, welche Leute kommen. Deshalb können wir nur versuchen, die verschiedensten Angebote erst einmal zu stärken, bei denen, wo wir mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass da hohe Bedarfe sein werden. – Länge 13 sec.

    Mehr dazu unter PEAG-online.de.

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Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

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Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.

O-Ton

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