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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Mindestlohn 12 Euro – Fluch oder Segen für den Mittelstand? 145. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Gerd Galonska, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH, Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Moderator Gerhard Schröder und Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
von links: Gerd Galonska, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH, Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Moderator Gerhard Schröder und Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns war eine der zentralen Forderungen, mit der Olaf Scholz als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf 2021 gezogen ist. Damit wurde der Mindestlohn faktisch zum politischen Spielball erklärt, über dessen Höhe seit 2015 eigentlich die Mindestlohnkommission wacht. Ab Oktober 2022 werden nun rund sechs Millionen Menschen in Deutschland durch die Anpassung des Mindestlohns auf 12 Euro ein höheres Einkommen beziehen. 

Eines der Argumente zur Höhe des Betrages war immer wieder der Schutz vor Altersarmut. Ob das in Zeiten hoher Inflation überhaupt noch gilt, ist allerdings fraglich. Zusätzlich zu den wirtschaftlichen Belastungen in Folge des Russischen Angriffskrieges müssen die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe in unserem Land nun noch die erhöhten Lohnkosten aufbringen. Die Angst vor einer Lohn-Preis-Spirale wächst. 

Welche Folgen ergeben sich daraus für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung? Können 12 Euro Lohnuntergrenze dazu beitragen, ausländische Fachkräfte anzuwerben?

Unsere Gäste

Prof. Dr. Michael Hüther

Lilian Tschan

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Zum 1. Oktober steigt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn. 12 Euro werden dann gezahlt und eines der zentralen Versprechen aus dem Bundestagswahlkampf 2021 von Olaf Scholz umgesetzt. Dennoch: Der höhere Mindestlohn hat nicht nur Freunde und könnte am Ende sogar Jobs kosten. Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    O-Ton: Es sind im Wesentlichen die Systemgastronomie, das Hotel- und Gaststättengewerbe, Gebäudereiniger und auch Sicherheitsberufe. Und wir haben insgesamt eine etwas höhere Betroffenheit in den neuen Bundesländern, weil da immer noch eine gewisse Lohnlücke ist. Das heißt, ein einheitlicher Mindestlohn hat dort eine höhere Bedeutung als das im Westen der Fall ist. - Länge 16 sec. 

    sagt Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Mit der Umsetzung des Wahlkampfversprechens von Olaf Scholz ist der Mindestlohn faktisch zum politischen Spielball erklärt worden. Allerdings: Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, lässt keinen Zweifel daran: Die 12 Euro sind ein Erfolg aus ihrer Sicht:

    O-Ton: Zunächst möchte ich sagen, dass Teil der Geschichte auch ist, dass diejenigen, die dort arbeiten, auch eine gewisse Kaufkraft brauchen und einen Lohn brauchen, von dem sie leben können und auch ihr Leben bestreiten können und auch soziale Teilhabe möglich macht. Insofern sehe ich das eher als gesamtgesellschaftliches Thema, wo wir einen Ausgleich schaffen müssen und sozialen Zusammenhalt organisieren durch die Erhöhung des Mindestlohns. - Länge 19 sec.

    Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland werden durch die Anpassung des Mindestlohns ein höheres Einkommen beziehen. Eines der Argumente zur Höhe des Betrages war immer wieder der Schutz vor Altersarmut. Ob das in Zeiten von Inflation oder den Folgen des Russischen Angriffskrieges in der Ukraine noch gilt, bleibt abzuwarten, betont Gerd Galonska von der PEAG-Unternehmensgruppe.

    O-Ton: Was genau passieren wird, kann im Moment noch keiner abschätzen. Aber wir sehen im Dienstleistungsbereich, dass es entsprechende Auswirkungen haben wird. Und wir kennen es aus der Zeitarbeit, dass in dem Bereich, in dem wir über Niedriglohn reden – also wo diese 12 Euro auch eine Wirkung entfalten – dann die Auftraggeber, die Zeitarbeit buchen, letztlich davon Abstand nehmen und andere Lösungen suchen werden. Und das gefährdet dann wieder die Arbeitsplätze dieser Arbeitnehmer. - Länge 18 sec.

    Mehr dazu unter PEAG-online.de.

    Absage

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