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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit – Sind wir auf dem richtigen Weg? 122. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Andreas Schmincke, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH, Rasha Nasr, für die SPD im Deutschen Bundestag und dort Berichterstatterin im Ausschuss für Arbeit und Soziales, und Jasmin Arbabian-Vogel, Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU) und Geschäftsführerin Interkultureller Sozialdienst GmbH
von links: Andreas Schmincke, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH, Rasha Nasr, für die SPD im Deutschen Bundestag und dort Berichterstatterin im Ausschuss für Arbeit und Soziales, und Jasmin Arbabian-Vogel, Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU) und Geschäftsführerin Interkultureller Sozialdienst GmbH

Fachkräftesicherung ist die zentrale Herausforderung für den Arbeitsmarkt der Zukunft. Ohne Ausgleich etwa durch Migration oder steigende Erwerbsbeteiligung fehlen bis 2035 sieben Millionen Arbeitskräfte. Wir können es uns daher nicht leisten, auf Potenziale am Arbeitsmarkt zu verzichten. Die Bundesregierung sieht in Frauen das größte Beschäftigungspotential, das es im Inland zu heben gilt. Knapp fünf Millionen Frauen nehmen nicht am Erwerbsleben teil. 50 Prozent der berufstätigen Frauen arbeiten in Teilzeit, bei berufstätigen Müttern sind es sogar 69 Prozent. Dafür gibt es strukturelle Gründe, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschweren, aber auch Rollenstereotype und steuerliche Fehlanreize. 

Mit welchen Maßnahmen können wir die Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen? Was sind die größten Herausforderungen für berufstätige Mütter, selbstständige und zugewanderte Frauen? Und wie können wir diese beheben? Welche Rahmenbedingungen muss die Politik schaffen? Wo sind Arbeitgebende gefragt? Brauchen wir eine Frauenquote, eine bessere Gleichstellungspolitik und mehr „Role Models“?

Unsere Gäste

Jasmin Arbabian-Vogel

Rasha Nasr

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Der akute Fachkräftemangel rückt auch die Erwerbssituation der Frauen in Deutschland verstärkt in den Blick. Die Bundesregierung sieht hier ein großes Beschäftigungspotenzial. Denn knapp fünf Millionen Frauen im erwerbsfähigen Alter befinden sich weder in Arbeit noch aktiv auf Jobsuche. Fast die Hälfte von ihnen im Alter zwischen 25 und 49 Jahren geben als Grund dafür die Betreuung von Kindern und anderen Familienangehörigen an. Mehr dazu jetzt:

    Beitrag:

    Rasha Nasr ist für die SPD im Bundestag und dort Berichterstatterin im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Sie sagt: Wir brauchen eine Frauenquote:

    O-Ton: Wir machen das mit der Quote, damit wir die irgendwann nicht mehr brauchen. Dass es irgendwann Normalität hoffentlich sein wird, dass Frauen in der Arbeitswelt genauso vertreten sind wie Männer. - Länge 10 sec.

    Zudem: Das Ehegattensplitting verhindert, dass mehr Frauen berufstätig sind, so die Sozialdemokratin. In diesem Punkt ist sie sich mit Jasmin Arbabian-Vogel einig, Unternehmerin aus Niedersachsen und Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen. Darüber hinaus seien divers besetzte Teams ein Erfolgsfaktor:

    O-Ton: Wir müssen Schlüsselpositionen mit diversen Menschen besetzen. Das ist das A und O. Das ist Punkt 1. Punkt 2 ist, dass wir uns natürlich anstrengen müssen im Managen von Diversität. - Länge 12 sec.

    Die Debatte zeigt deutlich, dass wir es uns in Deutschland nicht mehr leisten können, beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf, egal ob für Frau oder Mann, weiter hinterherzuhinken, sagte Andreas Schmincke, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH. Viele erwerbstätige Frauen mit Kindern würden ihre Arbeitszeit gern erhöhen - rund 670.000 zusätzliche Arbeitskräfte könnte es geben, allein die rund zwei Millionen Mütter mit jüngstem Kind unter drei Jahren ihre Arbeitswünsche umsetzen könnten:

    O-Ton: Ob man tatsächlich ein Interesse für etwas weckt, das liegt tatsächlich schon ganz früh in der kindlichen Erziehung. Da ist halt die Frage: Brechen wir Stereotype auf in den Verhaltensmustern? Was ist für Mann und Frau? Oder gelingt es uns nicht? Und am Ende des Tages sollte jeder frei entscheiden müssen und dürfen, was er denn tatsächlich gern möchte. - Länge 22 sec.

    Mehr dazu unter PEAG-online.de.

    Absage

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Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

Unser Service für Medien

Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.

O-Ton

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