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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Verteidigungsstrategie der Bundesregierung – was bedeutet sie für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland? 146. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Prof. Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer am Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Kapitän zur See Alexander Wald vom Kompetenzzentrum Reservistenangelegenheiten Bundeswehr, Moderator Frank Specht und Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH
von links: Prof. Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer am Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Kapitän zur See Alexander Wald vom Kompetenzzentrum Reservistenangelegenheiten Bundeswehr, Moderator Frank Specht und Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH

Die Bundesregierung will die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands stärken – durch einen Personalaufbau der Bundeswehr, den neuen Wehrdienst, den Reserve-Ausbau und ein Investitionspaket von 108 Milliarden Euro allein in diesem Jahr. Bundeskanzler Friedrich Merz fordert mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt, zum Beispiel durch ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr und explizite Unterstützung von Reservisten durch Unternehmen. Während die Rüstungsindustrie durch neue Aufträge boomt und Arbeitsplätze schafft, bremsen Sicherheitsüberprüfungen, Bürokratie und lange Prüfverfahren diesen Aufschwung. Gleichzeitig verschärfen Wehrdienst und Reservistenübungen den Fachkräftemangel und führen zu Fehlzeiten und Planungsunsicherheit bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen und Studiengängen. 

Wie lässt sich Verteidigungsstärke mit wirtschaftlicher Stabilität vereinbaren? Welche Belastungen bringt der hohe Personalbedarf für Unternehmen? Und wie können Anreize wie Kostenübernahme oder Qualifikationsanerkennung helfen? Reicht die Freiwilligkeit beim Wehrdienst aus? Wie wirkt sich der Rüstungsboom auf andere Branchen aus? Und welche Reformen sind nötig, um den Fachkräftemangel zu mildern? 

Unsere Gäste

Alexander Wald

Prof. Dr. Hubertus Bardt

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Deutschland muss kriegstüchtig werden, so mahnte Verteidigungsminister Pistorius angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Über 100 Mrd. Euro stehen allein in diesem Jahr für Rüstung und Verteidigung bereit. Das Land braucht mehr Soldatinnen und Soldaten. Es gibt den neuen Wehrdienst auf Freiwilligenbasis. Zudem will die Bundeswehr auch die Reserve stärker ausbauen: heisst, dass mehr ehemalige Soldaten auch zu Reserveübungen freiwillig herangezogen werden können. In der Wirtschaft wächst nun die Sorge, dass sich der Wettbewerb um Fachkräfte nochmal verschärfen könnte.  

    Beitrag:

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    00:00

    „Wir sehen im Augenblick, dass das ganze Thema Reserve oder auch Bevölkerungsschutzeinsatz bei den Unternehmen nicht sehr präsent ist. Gerade mal 15 Prozent der Unternehmen haben damit zu tun, weil sie Mitarbeiter haben, die Reservist sind oder die in den Blaulichtorganisationen helfen.“, 

    16 sec.

    sagt Hubertus Bardt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Dabei sei der Aufbau der Bundeswehr leistbar, solange dies über Freiwilligkeit geschieht, so Bardt. 

    Darauf setzt Reserveoffizier der Marine Alexander Wald. Wer sich bei der Bundeswehr engagiere, erlebe als Reservist oft ein anderes Aufgabengebiet als im Arbeitsalltag. 

    18 sec.
    Natürlich derjenige kommt auch mit neuen Skills wieder zurück. Jemand, der im militärischen Bereich auf Manövern, in Drucksituationen, wie auch immer, Entscheidungen getroffen hat und mit anderen zusammenarbeiten musste, der kommt mit Teamfähigkeit, mit Verantwortungsfähigkeit, die einfach auch ausgeprägter ist, wieder zurück.

    20 sec.

    Unternehmen bräuchten vor allem Planungssicherheit, so Sven Kramer vom Personaldienstleiter PEAG:

    5 sec.

    „Ich glaube, hier ist eine wirklich gute Kommunikation zwischen Bundeswehr und der Wirtschaft notwendig. Die Wirtschaft an sich hat schon verstanden, dass für freies Wirtschaften, für Freiheit, für Wohlstand tatsächlich auch Verteidigung notwendig ist, aber es muss planbar sein.“ 

    20 sec.

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Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

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Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.

O-Ton

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