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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN.

PEAG Symposium 2025Zukunft der Arbeit angesichts Künstlicher Intelligenz, Transformationsdruck und Überalterung

Zentrale Stellhebel bei Frauen, Schulabgängern ohne Abschluss und Menschen mit Behinderungen

„Gegeneinander funktioniert nicht, nur miteinander“, richtete Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH, zu Beginn einen Appell an alle Beteiligten aktueller Debatten in Deutschland: „Am Ende muss jeder seinen Beitrag leisten, damit wir einen Wirtschaftsaufschwung hinbekommen.“

„Wir reden mit vielen Sozialpartnern“, entgegnete Kerstin Griese, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die im Panel „Arbeitsmarkt im Wandel - wieviel NRW steckt im schwarz-roten Reformpaket?“ saß: „Die ernsthafte Lage ist uns bewusst, was wir von staatlicher Seite tun können, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, tun wir.“ Große Sorge bereiten ihr die hohen AfD‑Werte und der Vertrauensverlust in die Demokratie, dem mit verständlicher, bürgernaher Politik sowie enger Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Sozialpartnern begegnet werden müsse. 

In der Fachkräftestrategie sieht sie zentrale Stellhebel: weniger Schulabgänger ohne Abschluss, bessere Erwerbschancen für Frauen, stärkere Integration von Menschen mit Behinderungen, Ausbau von Weiterbildung und eine deutlich entbürokratisierte Fachkräfteeinwanderung. Parallel wirbt sie für stärkere Tarifbindung und Tariftreue, Bürokratieabbau inklusive unpopulärer Schritte und den zügigen Einsatz des großen Zukunftsinvestitionsprogramms, damit Investitionen spürbar in Beschäftigung und Infrastruktur münden. Ein großer Skandal sei es, dass immer noch viele junge Menschen ohne Schulabschluss die Schule verlassen. Und dass die Zahlen steigen. „Berufsvorbereitung in der Schule muss Topthema in der Schule sein, da ist noch Luft nach oben“, so die SPD-Politikerin.
 

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