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Unsere Mission

WIR MACHEN ZUKUNFT. FÜR MENSCHEN

Vom Entlastungskabinett zum Unternehmensalltag: Wo stehen wir beim Bürokratieabbau?

151. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Dr. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), und Ralph Brinkhaus, für die CDU im Bundestag und dort Sprecher und Vorsitzender der AG Digitales und Staatsmodernisierung, Moderatorin Ute Welty und Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH
von links: Dr. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), und Ralph Brinkhaus, für die CDU im Bundestag und dort Sprecher und Vorsitzender der AG Digitales und Staatsmodernisierung, Moderatorin Ute Welty und Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH

Gäste: Ralph Brinkhaus, MdB, CDU, Sprecher und Vorsitzender der AG Digitales und Staatsmodernisierung, und Dr. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)

Unsere Gäste

Ralph Brinkhaus

Dr. Helena Melnikov

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Reformpaket: Befreiungsschlag beim Bürokratieabbau?

    Anmoderation

    Jeder Unternehmer, jeder Handwerker, jede Ärztin, jede Verbraucherin - alle kennen den Kampf mit der Bürokratie. Jedes noch so kleine Detail wird penibel geregelt und für die Nachwelt dokumentiert. Und obwohl die Politik seit Jahren verspricht, das endlich zu ändern, versinken wir gefühlt immer tiefer in einem Wust aus Vorschriften und Dokumenten. 

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Wirtschaft, Bürger, sogar die Politik selbst. Wir alle kämpfen mit überbordender Bürokratie. Seit Jahrzehnten versprechen Regierungen einen Bürokratieabbau, auch die aktuelle Koalition aus Union und SPD. 

    Heißt das, dass jetzt endlich der ganz große Befreiungsschlag kommt? 

    Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der DIHK, sieht durchaus Potenzial, wenn die Politik liefert und die Wirtschaft mitzieht.

    “Die Pflicht ist dann eben, die Eigenverantwortung auch wieder wahrzunehmen. Also entweder haben wir das betreute Leben oder das betreute Unternehmertum durch die tausenden kleinteiligen Regelungen, an die wir uns zu halten haben oder wir stehen da plötzlich und müssen selber entscheiden und müssen Selbstverantwortung tragen.” 17 Sek.

    Helfen könnte in Zukunft die künstliche Intelligenz. Sven Kramer von der PEAG Holding GmbH sieht da ganz klar Potenzial. 

    "KI soll und darf nicht den Menschen ersetzen. Das heißt, die Betreuung von meinen Mitarbeitenden wird nicht die KI übernehmen. Das machen Menschen, das machen andere Mitarbeiter von mir und ich. Die Gespräche mit den Kunden müssen zwischen Menschen geführt werden. Aber alle Arbeiten, die ich rechts und links machen muss, das kann man durch KI automatisieren." 20 Sek.

    Der deutsche Bürokratie-Wahnsinn ist inzwischen ein echter Standortnachteil, den wir uns nicht leisten können. Also lohnt es sich, diese dicken Bretter auch zu bohren. 

Bürokratieabbau ist seit vielen Jahren Thema in der Politik, doch im Alltag der Unternehmen ist davon wenig zu spüren. Die Bürokratiekosten der Wirtschaft werden auf 65 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Hinzu kommt der Wertschöpfungsverlust durch überbordende Regulierung, denn ein erheblicher Teil der Arbeitszeit fließt immer noch in Dokumentations- und Berichtspflichten. Die schwarz‑rote Bundesregierung verspricht den Befreiungsschlag: 25 Prozent weniger Bürokratiekosten für Unternehmen sowie eine Reduzierung des Erfüllungsaufwands für Wirtschaft, Bürger und Verwaltung. Die Wirtschaft begrüßt diesen Kurs, mahnt aber mehr Tempo und Praxisnähe an: Entscheidend ist, ob wirklich weniger Berichtspflichten, schnellere Genehmigungen und einfachere Verfahren in den Betrieben ankommen oder ob neue Regulierungen frühere Entlastungen wieder aufweichen.

Wo stehen wir im zweiten Jahr der Koalition? Gelingt der Sprung von gut gemeinten Einzelmaßnahmen zu einer spürbaren Entlastung im Unternehmensalltag oder bleibt vieles Schaufensterpolitik? Wie kann der Bürokratieabbau beschleunigt werden, ohne Schutzstandards im Arbeits‑, Umwelt‑ und Verbraucherschutz auszuhöhlen? Und was bedeutet das für Investitionen, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit?

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund