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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

100 Tage Regierungsverantwortung - Auswirkungen des Koalitionsvertrages auf den Arbeitsmarkt und damit auf die handelnden Unternehmen 37. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW), und Dr. Ralf Stegner, MdB, SPD, stellvertretender Parteivorsitzender
von links: Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW), und Dr. Ralf Stegner, MdB, SPD, stellvertretender Parteivorsitzender

Die Große Koalition hat ihre Arbeit aufgenommen und geht jetzt an die Umsetzung grundlegender gesetzgeberischer Richtungsentscheidungen. Erkennbar nach diesen 100 Tagen ist: Diese Regierung will gestalten. Die Reaktionen darauf sind ganz unterschiedlich. Laut dem DIW befindet sich die deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2014 im Aufschwung. Die Konjunktur erhält allerdings Gegenwind von der Wirtschaftspolitik. So ist die abschlagsfreie Rente ab 63 ein Schritt in die falsche Richtung, und die Einführung des Mindestlohns wird im Jahr 2015 den Beschäftigungsanstieg dämpfen. 

Der DGB-Vorsitzende hingegen lobt die Politik für die Beschäftigten. Laut Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin ist eine knappe Mehrheit unzufrieden mit dem Start der neuen Bundesregierung. Welche möglichen Auswirkungen hat diese Politik auf die wirtschaftliche Entwicklung, den Arbeitsmarkt und die Unternehmen?

Unsere Gäste

Dr. Ralf Stegner

Prof. Dr. Marcel Fratzscher

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Anmoderation: In Berlin wird in diesen Tagen viel über die erste Bilanz der Großen Koalition gesprochen. Nach den bisherige Monaten im Amt ist der Zuspruch in den Umfragen gut. Allerdings: Vieles davon ist sicherlich auch von den angeschobenen Sozialleistungen abhängig. Caroline Fischer berichtet.

    Beitrag:

    Gerade bei der Rente mit 63 bekommen viele Genossen leuchtende Augen. SPD-Vize Ralf Stegner:

    O-Ton: Das sind die, die dafür gesorgt haben, dass es uns allen gut geht. Und die verdient haben, dass sie mit der Rente Respekt für ihre Lebensleistung ausgedrückt bekommen. - Länge 9 sec 

    Kritische Stimmen aus dem Unionslager dazu sind eher selten. Vorwiegend junge Abgeordnete wie Carsten Linnemann halten dagegen:

    O-Ton: Die größte Sorge, die ich habe, ist, dass wir jetzt eine neue Frühverrentungswelle bekommen durch die Rente mit 63. Dass Menschen sagen: Ich gehe jetzt mit 61 in die Arbeitslosigkeit, um dann abschlagsfrei die Rente mit 63 zu bekommen. - Länge 12 sec.

    Der Fachkräftemangel in Deutschland könnte dadurch noch zunehmen. Denn die Unternehmen stehen unter immensem Druck durch die notwendige Flexibilisierung. Arbeitsmarktexperte Dr. Benedikt Jürgens von der PEAG-Unternehmensgruppe:

    O-Ton: Die Unternehmen müssen den Kunden gerecht werden, den Märkten; auf der anderen Seite natürlich die Mitarbeiter halten und gewinnen – ich denke, das hält sich die Waage. - Länge 8 sec. 

    Gerade um Mitarbeiter künftig zu halten, empfiehlt der PEAG-Experte differenzierte Lösungen. Wenn ein Arbeitgeber selbst keine Kinderbetreuung auf den Weg bringen kann, dann klappt dies vielleicht zusammen mit Unternehmen in der Nachbarschaft. Oder spezielle Lösungen für ältere Arbeitnehmer, um die eigene Firma wettbewerbsfähig zu halten.

Sie sind Mitglied der Geschäftsleitung oder für Personal verantwortlich? Besuchen Sie doch unsere PEAG Personaldebatte zum Frühstück

Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

Unser Service für Medien

Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.