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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Deutsches Arbeitsrecht - geht es noch mit der Zeit? 36. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Publikum der PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin
Publikum der PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Das deutsche Arbeitsrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen einzelnen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie zwischen den Koalitionen und Vertretungsorganen der Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber. In den vergangenen Jahren wurde es kontinuierlich weiterentwickelt, denkt man an die Jahrhundertreform „Agenda 2010“, die Änderungen beim Kündigungsschutz oder im Tarifrecht. Trotz allem werden immer wieder Stimmen laut, dass im Deutschen Arbeitsrecht Zusammenhänge und Bedarfe der unterschiedlichen Player nicht erkannt und somit nicht rechtssicher gelöst werden.

Berücksichtigt die Gesetzgebung die vielschichtigen und wechselhaften Arbeitsbeziehungen? Nimmt sie die Bedarfe der Wirtschaft, die unter den Bedingungen eines globalen Marktes handeln muss, mit in ihren Blickwinkel?

Unsere Gäste

Roland Wolf

Helga Nielebock

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Wir erleben derzeit viele Umbrüche in der Wirtschaft – der kommende Mindestlohn ist nur ein Beispiel. Rente mit 63, Teilzeitregelungen, Werkverträge gehören ebenso dazu. Aber: Ist das in Zeiten der Globalisierung noch zeitgemäß? In Berlin diskutieren darüber die Experten – ein Überblick dazu jetzt:

    Beitrag:

    Wenn es um die Gleichbehandlung von Stamm- und Leiharbeitern geht, tut sich derzeit ein Konflikt auf: Die Politik will alles bis ins Detail regeln. Arbeitsmarkt-Experten wie Sven Kramer von der Peag-Unternehmensgruppe wollen dies lieber den Tarifpartnern überlassen:

    O-Ton: Das sollte schon dort geschehen, wo Leute sitzen, die sich damit auskennen. Die Politiker wollen wiedergewählt werden. Unternehmer und Arbeitnehmervertreter, die möchten aber noch lange in dieser Branche arbeiten. Das ist der Unterschied. – Länge 12 sec.

    Zu den strittigen Fragen gehört auch die maximale Dauer eines Einsatzes für Leiharbeiter, die nicht bei 18 Monaten enden sollte. Und die Diskussion um das Einstiegsalter beim Mindestlohn macht auch Roland Wolf vom BDA Kopfzerbrechen:

    O-Ton: Wir wissen – 18 ist zu knapp. Mit 19,8, also unter Brüdern 20, nehmen die meisten jungen Menschen eine Ausbildung auf. Mit 22 – das sind alles Durchschnittswerte, d.h. es gibt jüngere Menschen, die deutlich älter sind – wird eine Ausbildung im Durchschnitt beendet. Also sollte eine Differenzierung mindestens bis zur Vollendung des 21.Lebensjahres möglich sein – was darunter bleibt, setzt einfach die falschen Anreize. – Länge 20 sec.

    Jetzt komme es auf die Formulierungen und die genaue Gestaltung der entsprechenden Gesetze an. Kritiker werfen der Großen Koalition vor, sie agiere am Arbeitsmarkt vorbei. So weit will Peag-Geschäftsführer Gerd Galonska nicht gehen:

    O-Ton: Ich bin der Meinung, dass es mittlerweile zu all diesen Themen schon tarifliche und betriebliche Regelungen gibt und diese Öffnungsklauseln muss es weiterhin geben, damit im Endeffekt auch individuell auf Branchen bezogene Regelungen geschaffen werden können. – Länge 14 sec.

    So sei für Unternehmen schwer, wenn beispielsweise auch die Zulieferer und deren Zulieferer auf die Einhaltung der Standards wie Mindestlohn kontrolliert werden müssten. Der damit zusammenhängende Aufwand könne dazu führen, dass die Produktion im Ausland einfacher und günstiger sei.

Sie sind Mitglied der Geschäftsleitung oder für Personal verantwortlich? Besuchen Sie doch unsere PEAG Personaldebatte zum Frühstück

Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

Unser Service für Medien

Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.