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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Fachkräftezuwanderungsgesetz - Löst das neue Gesetz unsere Engpässe auf dem Arbeitsmarkt? 90. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Prof. Marcel Fratzscher, PhD, Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), Christian Hirte, MdB, Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Moderatorin Ute Welty
von links: Prof. Marcel Fratzscher, PhD, Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), Christian Hirte, MdB, Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Moderatorin Ute Welty

Das neue „Fachkräftezuwanderungsgesetz“ ist ein Baustein der Fachkräftestrategie der Bundesregierung, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland hängt in entscheidendem Maße davon ab, wie gut es gelingt, die Fachkräftebasis der Unternehmen und Betriebe zu sichern und zu erweitern. 

Neben Hochschulabsolventen dürfen nunmehr auch Menschen mit beruflicher Qualifikation in Deutschland arbeiten, wenn sie den eigenen Lebensunterhalt sichern können. Sechs Monate haben sie Zeit sich nach einer Stelle umzusehen. Gleichzeitig verpflichtet sich die Regierung, mögliche Bewerber/innen im Ausland besser zu informieren und durch den deutschen Verwaltungsdschungel zu begleiten. 

Wie wird sich das Gesetz auf Unternehmen und Gesellschaft auswirken?

Unsere Gäste

Prof. Marcel Fratzscher

Christian Hirte

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Das neue „Fachkräftezuwanderungsgesetz“ ist derzeit in der parlamentarischen Diskussion. Und es soll, wie der Name schon sagt, dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegen wirken. Neben Hochschulabsolventen dürfen nunmehr auch Menschen mit beruflicher Qualifikation hierzulande arbeiten, wenn sie den eigenen Lebensunterhalt sichern können – sechs Monate haben sie Zeit für die Jobsuche.

    In nachgefragten Branchen reicht eine Arbeitsplatzzusage. Allerdings: Die Kritik an dem Gesetz reißt nicht ab. Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    Die Zeitarbeit wurde bei dem Gesetzentwurf völlig vergessen, sagt Sven Kramer von der PEAG-Unternehmensgruppe:

    O-Ton: Da gibt es viele Projekte, aber dieses Gesetz diskriminiert die Zeitarbeit. Das ist nicht in Ordnung, das muss verändert werden. Das ist Punkt eins. Zweitens müssen wir in den Prozessen viel schneller werden. – Länge 12 sec.

    Abläufe dauern viel zu lange. Diese Kritik teilt auch das renommierte DIW. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung verweist auf dem demografischen Wandel, der in Kürze sich voll niederschlagen wird. DIW-Präsident Prof. Marcel Fratzscher spricht sogar von einem Fachkräfteeinwanderungsverhinderungsgesetz:

    O-Ton: Meine Sorge ist, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz eben nicht zu mehr Einwanderung führt, sondern eher so hohe bürokratische Hürden aufbaut, dass es in der Zukunft nicht gelingen wird, mehr Zuwanderer aus Drittstaaten zu bekommen.– Länge 17 sec.

    Also diejenigen, die auch im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe auch in anderen Ländern gefragt sind. Per Gesetz verpflichtet sich die Regierung nun, Bewerber im Ausland besser zu informieren und durch den deutschen Verwaltungsdschungel zu begleiten. Christian Hirte, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium:

    O-Ton: Dass genug Mitarbeiter in den Konsulaten und Botschaften sind, um die Verfahren auch schnell abzuschließen. Und dass wir standardisieren und Transparenz schaffen. Dass es für Arbeitgeber, aber auch für Arbeitskräfte einfacher wird, das Verfahren abzuschließen. – Länge 14 sec.

Sie sind Mitglied der Geschäftsleitung oder für Personal verantwortlich? Besuchen Sie doch unsere PEAG Personaldebatte zum Frühstück

Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

Unser Service für Medien

Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.

O-Ton

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Sven Kramer