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PEAG Personaldebatte zum FrühstückNetzwerk und Treffpunkt für HR- und Personal-Verantwortliche

Pandemie, Energiekrise, Mindestlohn – Stehen wir vor einer Hyperinflation und was bedeutet das für den Arbeitsmarkt? 107. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

von links: Andreas Schmincke, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH, Professor Marcel Fratzscher (DIW) und Moderatorin Lisa Splanemann
von links: Andreas Schmincke, Geschäftsführer der PEAG Holding GmbH, Professor Marcel Fratzscher (DIW) und Moderatorin Lisa Splanemann

Die Konsumentenpreisinflation lag im Juni 2021 in Deutschland noch bei 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Januar 2022 stieg sie auf 4,9 Prozent und April lag sie bei 7,4 Prozent. Was die deutsche Öffentlichkeit gerade durchlebt, ist ein Inflations-Schock, dessen Wucht den Ölschock von 1973 in den Schatten stellt. Forderungen nach höheren Löhnen werden laut, um den gestiegenen Preisen zu begegnen. Doch schon gibt es Warnungen vor einer drohenden Lohn-Preis-Spirale. Arbeitslosigkeit und ein schwaches Wirtschaftswachstum könnten die Folge sein. 

Müssen wir uns auf einen dauerhaft starken Wertverfall unserer Währung einstellen oder wird sich die Teuerungsrate bis zum Ende des Jahres wieder normalisieren? Mit welchen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt müssen wir rechnen, wie können sich Unternehmen vorbereiten und was muss Politik tun?

Unsere Gäste

Prof. Marcel Fratzscher

Karsten Klein

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Die Inflation lag im Juni 2021 in Deutschland noch bei 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenwärtig haben wir rund acht Prozent. Forderungen nach höheren Löhnen werden laut, um den gestiegenen Preisen zu begegnen. Doch schon gibt es Warnungen vor einer drohenden Lohn-Preis-Spirale. Mehr dazu jetzt.

    Beitrag:

    O-Ton: Bei den Lohnsteigerungen muss man sagen, dass Lohnsteigerungen auch zu stark sein können, aber eben auch zu gering sein können. Also das Motto kann nicht sein: Möglichst keine Lohnsteigerungen. Das würde manche Unternehmen vielleicht kurzfristig freuen, aber es würde die deutsche Wirtschaft als Gesamtes schädigen. - Länge 18 sec

    sagt Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Denn das Geld fehlt dann für den inländischen Konsum. Demgegenüber macht Karsten Klein, für die FDP im Haushalts- und Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages, geltend: 

    O-Ton: Auf der einen Seite steht eine ganze Menge von Lohnabschlüssen an. Und wenn man denen entgegen arbeiten will, was die Höhe betrifft, dann muss man sich vorher schon auf Entlastungen bei der kalten Progression einigen. Damit diese Entwicklung auch antizipiert wird in den Abschlüssen und die Abschlüsse nicht weiter davon galoppieren. Und die Lohn-Preis-Spirale angeheizt wird. - Länge 22 sec. 

    Auf der anderen Seite müssten auch die Instrumente der Transformation unter die Lupe genommen werden, dies sei jetzt Aufgabe des Wirtschaftsministeriums. Für die PEAG-Unternehmensgruppe plädierte Andreas Schminke für maßvolle Abschlüsse, bei denen Geld nur ein Argument sei.

    O-Ton: Ich glaube, nach der pandemischen Situation, wo es viele Menschen mit Ängsten gab, ist es jetzt auch wichtig, diese Sicherheit allen Personen gegenüber zu vermitteln. Und nicht das. Sondern es auch so glaubhaft zu tun, dass die Menschen sich auch gut fühlen. Und Geld ist ein wichtiger Faktor, den darf man nicht unterschätzen, aber es gibt eben auch andere Rahmenbedingungen, damit jemand Freude an der Arbeit hat. - Länge 23 sec.

    Dazu gehört eben auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Mehr dazu unter PEAG-online.de.

    Absage 

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Einmal im Monat laden wir in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall dazu ins Berliner Café Einstein Unter den Linden ein. Interesse? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail

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Für die Personaldebatten produzieren wir jeweils Presseinfos, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag zum kostenfreien Download. Wenn Sie unseren Service monatlich beziehen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an peagpresse(at)fulmidas.de.

O-Ton

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